„Wir wollen, dass die Eiszeit in Wiesbaden erhalten bleibt. Die Eisbahn ist ein Publikumsmagnet und sorgt dafür, dass die Innenstadt in den Wintermonaten belebt ist“, stellt Dr. Reinhard Völker, wirtschaftspolitischer Sprecher, die Position der CDU-Rathausfraktion dar. Wo die Eiszeit dabei künftig stattfinden soll, ist aus Sicht der Fraktion sekundär. Am bisherigen Standort kann sie nicht bleiben, da das Staatstheater die Verträge gekündigt hat. Der zuständige Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz prüft derzeit verschiedene in Frage kommende Standorte. „Die Prüfung erfolgt ergebnisoffen mit dem Ziel, die Eiszeit in der Innenstadt zu belassen“, so Dr. Völker weiter.

Derzeit wird händeringend nach einem neuen Standort gesucht. Die CDU-Rathausfraktion hält es für unnötig, dass es überhaupt so weit kommen musste. Dr. Völker: „Der Umweltdezernent ist mit seinen überzogenen finanziellen Forderungen für die Wiederherstellung von Grünflächen dafür verantwortlich, dass der Standort am Warmen Damm nicht mehr in Frage kommt.“ Gleichzeitig werden sämtliche Alternativen von der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt, die sich in dieser Woche sowohl gegen einen möglichen Standort am Warmen Damm/Bowling Green als auch auf dem Dern’schen Gelände ausgesprochen haben – obwohl bisher keine abschließende Prüfung der Orte erfolgt ist. „Dieses Verhalten legt den Verdacht nahe, dass die vorgetragenen Gründe wie die angeblich unzumutbare Bodenverdichtung und die Verdrängung der Wochenmarktbeschicker nur vorgeschoben sind. Es drängt sich die Vermutung auf, dass die Grünen an der Fortsetzung der Eiszeit überhaupt kein Interesse haben oder sie gar verhindern wollen“, so Dr. Völker. Dazu passt: Im Ortsbeirat Nordost wurde in der Sitzung am Mittwoch der Energieaufwand für die Eiszeit von Vertretern der Grünen kritisiert.

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