„Wir begrüßen ausdrücklich die Entscheidung des Haupt- und Finanzausschusses, künftig die allseits beliebte Eiszeit in Wiesbaden auf dem Gelände des Bowling Greens zu veranstalten“, so Dr. Reinhard Völker, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion. Vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung ist damit der Grundstein für das Ausschreibungsverfahren gelegt. Dieses muss möglichst zeitnah geschehen, damit es im kommenden Winter eine Eiszeit geben kann. Die Wiesbadener Congress & Marketing GmbH soll nun einen Generalunternehmer für den Betrieb der nächsten fünf Jahre finden.

„Die Entscheidung für das Bowling Green ist die logische Konsequenz einer gewissenhaften Abwägung hinsichtlich der Vor- und Nachteile der zur Auswahl stehenden Standorte, nachdem die Fläche am Warmen Damm zu unserem Bedauern nicht mehr genutzt werden kann“, stellt Dr. Völker fest. Unterstützung dafür gibt es auch vom Vorsitzenden der CDU-Rathausfraktion, Dr. Bernd Wittkowski: „Die Eisbahn ist schließlich ein Publikumsmagnet und sorgt dafür, dass die Innenstadt in den Wintermonaten belebt ist. Die Beendigung der Eiszeit stand daher für uns nie zur Debatte.“

Verwundert zeigen sich beide Stadtverordnete über die Haltung von Bündnis 90/ Die Grünen, die der Sitzungsvorlage nicht zugestimmt haben. Sie möchten vor der Ausschreibung durch Erstellung einer Ökobilanz prüfen lassen, ob eine synthetische Eisbahn klimafreundlicher als eine Natureisbahn sei. „Bei der geplanten Eislauffläche im Sportpark Rheinhöhe, die im Übrigen die meiste Zeit des Jahres in Betrieb genommen werden soll, gab es von den Grünen keinerlei Vorstöße in diese Richtung. Es drängt sich erneut die Vermutung auf, dass die Grünen an der Fortsetzung der Eiszeit überhaupt kein Interesse haben oder sie gar verhindern wollen“, so Dr. Völker und Dr. Wittkowski abschließend.

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