Zu viele Autos und zu wenige Parkplätze – insbesondere am Wochenende, an Feiertagen und jetzt in den Sommerferien ist das Verkehrschaos an der Fasanerie geradezu vorprogrammiert. „Die Situation in den Spitzenzeiten des Andrangs ist kritisch bis gefährlich. Autos parken auf nicht geeigneten Flächen, dazwischen sind Familien mit Kindern unterwegs. Um zu vermeiden, dass es zu Unfällen kommt und um die Gesamtsituation zu entschärfen, brauchen wir dringend Lösungen“, sagt Hans-Joachim Hasemann-Trutzel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Rathausfraktion. Gebühren für das Parken an der Fasanerie kann aus Sicht der CDU-Rathausfraktion zwar Teil einer Lösung sein, sie können dazu beitragen, den Druck aus der aktuellen Situation zu nehmen, sie allein können den Zustrom an sich aber nicht lösen. „Es reicht nicht, Geld für das Parken an der Fasanerie zu verlangen, um die Situation zufriedenstellend und dauerhaft zu lösen“, so Hans-Joachim Hasemann-Trutzel, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion. Zuerst müsse der ÖPNV-Takt erhöht werden, was bereits von ESWE zugesagt wurde, um die Erreichbarkeit der Fasanerie für jedermann weiterhin zu gewährleisten. „Zuzüglich muss in Rücksprache mit der Fasanerie eruiert werden, ob eine Schrankenregelung sinnvoll und umsetzbar sein oder ob der Einsatz zusätzliches Personals helfen könnte.“

Diese Maßnahmen könnten bedarfsorientiert eingesetzt werden; zu Zeiten geringerer Frequentierung der Fasanerie könnte man darauf verzichten. Die dadurch entstehenden Kosten könnten durch die Einnahmen in Form vorgeschlagenen Parkgebühren finanziert werden. „Gebühren wären unter Berücksichtigung der beschriebenen Zusatzmaßnahmen ein Lösungsansatz. Es darf nicht darum gehen, eine Art versteckten Eintritt zu erheben, die Fasanerie soll und muss kostenlos zugänglich sein. Deswegen geht es uns als CDU auch darum, die problematische Verkehrssituation insgesamt zu lösen. Eine Debatte, die sich nur um das Für und Wider von Parkgebühren dreht, ist nicht zielführend“, fasst Fraktionsvorsitzender Dr. Bernd Wittkowski zusammen.

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