Der Arbeitskreis Kirchen der CDU Wiesbaden hat mit großem Entsetzen auf die antisemitische Gewalttat in Halle reagiert. „Unsere Gedanken und Gebete sind in dieser schweren Stunde bei unseren jüdischen Freundinnen und Freunden“, so Isolde Zindel die den Arbeitskreis leitet.
„In der CDU Wiesbaden und im Arbeitskreis Kirchen beobachten wir schon länger die Zunahme rechter Gewalttaten mit großer Sorge. Hierfür sehen wir in erster Linie rechtsextremistische Strömungen in der Verantwortung, die ihre ungefilterte Verbreitung in den sozialen Medien finden“, so Zindel weiter. „Wir sind alle dafür verantwortlich, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.“
Der Arbeitskreis Kirchen setzt dazu auf Verstehen durch besseres kennenlernen. Nahezu 20 interessierte Teilnehmer besuchten vergangene Woche die jüdische Gemeinde in Wiesbaden. Nach einer allgemeinen Einführung in den jüdischen Glauben durch Steve Landau, Geschäftsführer der jüdischen Gemeinde Wiesbaden und Leiter des Jüdischen Lehrhauses , wurden noch viele interessante Gespräche über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Juden und Christen geführt.
Isolde Zindel ist sich sicher, mit dieser Veranstaltung einen von vielen notwendigen Schritten zum Miteinander der beiden Religionen getan zu haben. „Nur das Unbekannte erscheint den Menschen gefährlich“ sagt sie. „Das Bekannte ist weniger mystisch“ In diesem Sinne war es sicher nicht der letzte Besuch der Wiesbadener CDU bei den Mitgliedern der jüdischen Gemeinde.

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