„In Anbetracht der Tatsache, dass nun die warme Jahreszeit und ab nächster Woche die Osterferien beginnen, ist es unerlässlich, dass die Spielplätze in einem für Familien angemessenen Zustand sind. Hierfür sorgen vor allem die Spielplatzbetreuer und -betreuerinnen“, macht André Weck, Stadtverordneter der CDU-Rathausfraktion, deutlich.

Seit 2013 gibt es in Wiesbaden ein Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekt, durch das Langzeitarbeitslose Zusatzqualifikationen erwerben können. Im Rahmen des Programms betreuten sie jährlich im Zeitraum April bis Oktober die städtischen Kinderspielplätze und sorgten neben der Erledigung kleinerer Reparaturarbeiten, auch für die Öffnung und Reinigung der Sanitäranlagen, die für einen Spielplatz nicht selbstverständlich sind. Das Programm endet nun am 1. April 2021.

„Dies kommt für die CDU-Fraktion überraschend. Die Spielplatzbetreuer und -betreuerinnen waren für die Kleinen und Großen ansprechbar. Durch ihre Arbeit sorgten sie dafür, dass die städtischen Spielplätze zu einem Ort wurden, der gerne von Familien besucht wird. Trotz des nahenden Endes ist diese Thematik von der Verwaltung bisher nicht auf die Tagesordnung der zuständigen Ausschüsse gesetzt worden. Das Programm darf nicht enden. Das sollten uns die Wiesbadener Familien wert sein“, stellt Weck fest.
Die CDU strebt eine schnelle Lösung an, denn für Kinder gibt es aktuell wenig Alternativen. Auch im Hinblick auf die steigenden Infektionszahlen stehen Sauberkeit und Hygiene an oberster Stelle.

„Das Projekt ist notwendig und dessen freiwillige Einstellung inakzeptabel. Wir als CDU fordern neben der Umgestaltung der bisherigen Spielplätze auch, dass es künftig mehr Spielplätze mit Sanitäranlagen und Spielplatzbetreuerinnen und –betreuern geben soll. Mit dem Ende des Projekts gehen wir einen Schritt zurück“, mahnt Daniela Georgi, Fraktionsvorsitzende der neuen CDU-Rathausfraktion.

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Louise Lydia Wagenbach

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