„Es freut uns sehr, dass wir uns innerhalb der Kooperation schnell darüber einig waren, dass wir jungen Familien mit Kindern und Jugendlichen in den Sommerferien von städtischer Seite aus ein Angebot für den ‚Urlaub daheim‘ machen können. Die Kombination aus freiem Feri-enticket für die Wiesbadener Busse und freiem Eintritt in die drei Schwimmbäder Maaraue, Kallebad und Kleinfeldchen für Minderjährige soll gerade denen zugutekommen, die diesen Sommer ohnehin Einschränkungen hinnehmen müssen und in den letzten Monaten erhebli-che finanzielle Einbußen hatten“, erklärt Dr. Hendrik Schmehl, Fraktionsvorsitzender der SPD. Der entsprechende Antrag werde am Donnerstag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, kündigt die Kooperation an.

Dr. Bernd Wittkowski, Fraktionsvorsitzender der CDU, ergänzt: „Die, wenn auch nötigen, Einschränkungen in der Coronakrise, sind an uns allen nicht spurlos vorbeigegangen, aber es ist uns gleichwohl ein besonderes Anliegen, etwas für die Familien tun zu können, die durch die Krise in finanzielle Nöte geraten sind und die dieses Jahr auf ihren Sommerurlaub verzichten müssen. Wir wollen gerade jetzt kurz vor den Sommerferien bewusst ein Signal für Familien setzen.“

Abschließend betont Christiane Hinninger, Fraktionsvorsitzende der Grünen: „Wiesbaden hat auf Grund zahlreicher kostenloser Freizeiteinrichtungen wie der Fasanerie, dem Stadtwald und zahlreichen Landschaftsparks für die Sommermonate einiges zu bieten. Es ist uns au-ßerdem wichtig, ein zusätzliches Angebot zum städtischen Ferienprogramm zu schaffen, das nicht damit konkurriert. Ebenso wollen wir so unbürokratisch wie möglich und vor allem kurz-fristig kostenfreie Angebote schaffen und hoffen darauf, dass alle Kinder und Jugendlichen, die sich im Schwimmbad abkühlen wollen, dies nun auch 6 Wochen lang tun können und danach sicher und kostenlos mit dem Bus wieder nach Hause kommen“.

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Ansprechpartnerin

Dr. Karina Strübbe

dr.karina.struebbe@wiesbaden.de