Bei der Fritz-Gansberg-Schule handelt es sich um eine Grundschule mit 236 Schülerinnen und Schülern am Moltkering, seitlich der Bierstadter Straße, die seit ihrer Eröffnung einem unzumutbaren Problem ausgesetzt ist: Der Schulweg zur Grundschule, insbesondere die letzten Meter, stellen eine verkehrstechnische Herausforderung für die Grundschulkinder dar, denn der Schulweg, insbesondere vor dem Schultor, ist nicht ausreichend gesichert.
„Die CDU Rathausfraktion kann und will das nicht hinnehmen. Kinder haben ein Anrecht darauf, den Schulweg sicher bestreiten zu können. Es ist unsere Pflicht, dafür Sorge zu tragen“, stellt Daniela Georgi, Fraktionsvorsitzende der CDU Rathausfraktion, klar.
Im Jahr 2018 wurde von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen, dass für die Sicherheit der Schulkinder zu prüfen sei, ob möglicherweise Sicherungsmaßnahmen in Form von Querungshilfen und einer Ampelanlage am Moltkering notwendig werden. Im April 2021 hat der Ortsbeirat Südost sich der Problematik angenommen und beschlossen, dass sich ein Schutzmann vor Ort die Situation hinsichtlich des Schulwegs anschauen möge.
Passiert ist bisher allerdings nichts, denn sowohl das Tiefbau- und Vermessungsamt, für das der Stadtrat Kowol als Verkehrsdezernent zuständig ist, als auch das zuständige Schulamt, das in den Zuständigkeitsbereich von Stadtrat Imholz fällt, streiten sich bzgl. der Finanzierung.
Anscheinend fühlen sich sowohl Stadtrat Kowol, als auch Stadtrat Imholz nicht zuständig, gleichwohl es bereits detaillierte Entwurfsplanungen zum Umbau des betreffenden Areals zur Sicherstellung der Schulwegquerung gibt.
Auch an der Johannes-Maaß-Schule besteht dieselbe Problematik, da dort seit Jahren die Ampelschaltung für Fußgänger, und damit auch für die Schülerinnen und Schüler, abgeschaltet ist und sie damit in unverantwortlicher Weise in Gefahr bringt.
„Für die CDU Rathausfraktion ist es unverständlich, dass sich Eltern an verschiedene Stellen der Landeshauptstadt, zuletzt sogar an den Oberbürgermeister, wenden und sich keiner der Problematik annimmt. Sollte irgendwann ein Kind bei dem Weg zur Schule zu Schaden kommen, dann wird sich der Zuständige dafür verantworten müssen“, fügt Dr. Bernd Wittkowski, schulpolitischer Sprecher der CDU Rathausfraktion, abschließend hinzu.

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