Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,
ein ungewöhnliches und für uns alle herausforderndes Jahr geht zu Ende. Wir hatten noch vor wenigen Wochen auf ein anderes Jahresende gehofft. Nun stehen die Weihnachtsfeiertage, die normalerweise für viele von uns eine Zeit der Besinnlichkeit und Freude sind und die wir mit der Familie und guten Freunden verbringen, unmittelbar bevor. Wie so vieles in diesem Jahr wird jedoch leider diesmal auch Weihnachten nicht „normal“ sein: In Wiesbaden, in Hessen, in ganz Deutschland bestimmt nun mindestens bis zum 10. Januar wieder ein „harter“ Lockdown unseren Alltag.
Auch wenn diese Mitte Dezember gefällte Entscheidung unsere Wirtschaft, unsere Kultur und vor allem unser soziales Leben abermals hart trifft: Die Bundesregierung und die hessische Landesregierung haben das Richtige getan. Sie hatten angesichts der stetig ansteigenden Fallzahlen und der zunehmenden Belastung des Gesundheitssystems keine andere Wahl – und haben verantwortungsbewusst gehandelt. Dass nicht alle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie seit dem Frühjahr sinnvoll waren, hat sich oftmals leider erst nach einiger Zeit herausgestellt. Und dass es trotzdem auch jetzt wieder jene gibt, die behaupten, dass sie alles anders und besser gemacht hätten, war zu erwarten. Aber vergleicht man die Situation Deutschlands mit der in anderen Ländern, zeigt sich deutlich, dass wir als CDU im Bund wie im Land als Regierungspartei vieles richtig gemacht haben im Umgang mit Corona.
Das Jahr 2021 beginnt in wenigen Tagen und ich bin froh, dass es mit den angekündigten Impfungen ab dem Frühjahr – trotz der jüngsten Meldungen über bisher wenig erforschte Mutationen des Virus – Grund für vorsichtigen Optimismus gibt, dass das kommende Jahr ein besseres wird.
Zu Beginn dieses Jahres standen im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit noch Themen, die schon wenig später angesichts der sich ausbreitenden Pandemie kaum noch eine Rolle zu spielen schienen. Einer dieser Punkte betraf unmittelbar unsere Partei: Nach dem angekündigten Rückzug unserer Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer sollte eigentlich bereits auf einem Parteitag im April ein neuer Vorsitzender gewählt werden. Wie Sie wissen, verhinderte die Pandemie nicht nur diesen, sondern auch den für Mitte Dezember geplanten Bundesparteitag. Die CDU hat daraus gelernt: Mitte Januar soll nun endlich auf einem digitalen Parteitag der Nachfolger von Kramp-Karrenbauer an der Parteispitze bestimmt werden. Die drei Kandidaten Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen haben die Zeit seit dem Frühjahr genutzt, um sich und ihre politischen Ziele vor allem in digitalen Formaten den Mitgliedern und Delegierten der Partei vorzustellen.
Die Wiesbadener CDU stellt auf dem Bundesparteitag drei Delegierte: Neben mir sind dies die beiden Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Prof. Dr. Alexander Lorz. Auch wir wollen unseren Mitgliedern die Möglichkeit geben, sich mit uns über die anstehende Entscheidung auszutauschen und würden gerne Ihre Meinung hören, wen Sie für den geeignetsten Kandidaten halten. Aus diesem Grund bieten wir am Dienstag, den 5. Januar, ab 20 Uhr eine digitale Veranstaltung an, bei der Sie sich online oder mit dem Telefon zuschalten und mit uns Delegierten über die Wahl des Parteivorsitzenden diskutieren können. Wenn Sie an diesem Termin gerne teilnehmen möchten, schreiben Sie uns bitte eine Nachricht an kv@cdu-wiesbaden.de. Sie bekommen dann die Einwahldaten von uns zugeschickt.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie trotz der schwierigen Umstände frohe Weihnachtstage verbringen können, gut in das neue Jahr starten, das Beste aus der Situation machen und vor allem gesund bleiben!
Herzlichst
Ihr Ingmar Jung

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