Im Rahmen der Corona-Krise wurden auch in Wiesbaden zahlreiche Initiativen gestartet, die darauf zielen, den Einzelhandel zu unterstützen. So hatte auch die CDU-Rathausfraktion im Frühjahr mit den Kooperationspartnern im Ausschuss für Frauen, Wirtschaft und Beschäftigung einen Antrag gestellt, der darauf zielt, eine umfassende lokale Plattform zu schaffen, welche die verschiedenen Online-Angebote für den Wiesbadener Handel und somit die Ressourcen der einzelnen Akteure bündelt.
Mit der Online-Plattform „heimatschatz“ hat die VRM (u.a. Wiesbadener Kurier und Wiesbadener Tagblatt) einen attraktiven Online-Marktplatz für den Handel geschaffen.
„Eine Investition in eine nachhaltige Online-Präsenz der gesamten Wiesbadener Handelslandschaft erscheint aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und des sich verändernden Kaufverhaltens der Bürger unerlässlich. Damit ist ein solches Konzept für die Wiesbadener Wirtschaft auch über die Krise hinaus von Bedeutung. Ich könnte mir für diese Plattform vorstellen, dass sie nicht nur Versandhandel ermöglicht, sondern auch Elemente des cross-channel shoppings beinhaltet: So könnte der Kunde zum Beispiel das Angebot im Internet betrachten, aber dann klassisch im Geschäft kaufen. Oder er lässt sich ein Kleidungsstück im Internet reservieren und probiert dann die passende Größe im Laden an“, so Dr. Reinhard Völker, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. In der letzten Sitzung des Ausschusses für Frauen, Wirtschaft und Beschäftigung erfolgte der Bericht des Magistrats: Das Online-Tool „heimatschatz“, das im Sommer 2020 an den Start gegangen ist, erreicht nun Wiesbaden, Rheingau und Taunus. Ein Webshop wird integriert, den Händler ohne eigenes Angebot nutzen oder der bestehende Webshops integriert. „Wir danken dem Wirtschaftsdezernenten für die Unterstützung der VRM bei der raschen Umsetzung der Idee wiesbaden.heimatschatz.de. Es freut uns als CDU-Fraktion grundsätzlich und mich als wirtschaftspolitischen Sprecher ganz besonders, dass auf unsere Initiative hin verstärkt eine derjenigen Branche unterstützt werden kann, die von den Folgen der Pandemie besonders stark betroffen ist. Die Plattform der VRM wiesbaden.heimatschatz.de, die auch Aktionen und Veranstaltungen in der Innenstadt medial begleitet, hat in meinen Augen einen besonderen Mehrwert. Wir müssen alle Kraft dafür aufwenden, dass der Einzelhandel und hier insbesondere der Mittelstand als das Rückgrat unserer deutschen Wirtschaft die Verluste wenigstens ein Stück weit auffangen kann", so Dr. Völker, der auch Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Wiesbaden ist, abschließend.

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Dr. Karina Strübbe

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