Riedle war seit 1970 Mitglied der CDU und prägte die Wiesbadener Kommunalpolitik über viele Jahrzehnte. In seiner Zeit als Stadtverordneter von 1972 bis 1993 war er zwischen 1977 und 1989 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion und von 1989 bis 1993 deren Vorsitzender. Im Anschluss war er als hauptamtlicher Stadtrat für Kultur, Schule und Gesundheit bis 1999 Mitglied des Magistrats. In dieser Zeit konnte er als Dezernent zahlreiche wichtige Projekte anstoßen und verwirklichen, darunter die Unterstützung des Kulturzentrums Schlachthof, für das er sich besonders einsetzte. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Magistrat engagierte er sich weiterhin politisch und ehrenamtlich, unter anderem in den Jahren 2000 bis 2008 als Mitglied des CDU-Kreisvorstands und zwischen 2001 und 2016 als Mitglied des Ortsbeirats Rheingauviertel/Hollerborn.
Im Jahr 2005 wurde ihm für seine Verdienste das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Der Kreisvorsitzende der CDU Wiesbaden, Ingmar Jung, würdigte Riedle und dessen Verdienste: „Wir trauern um eine Persönlichkeit, der unsere Stadt und unsere Partei viel zu verdanken haben. Wir verlieren mit ihm aber nicht nur einen verdienten Wiesbadener, sondern vor allem auch einen guten Ratgeber und Freund. Peter Riedle wird uns fehlen. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt in diesen Stunden seiner Familie.“

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