Die CDU Wiesbaden trauert um Hans-Martin Kessler, der am 27. Januar im Alter von 55 Jahren unerwartet verstorben ist. Er war seit 2017 als Dezernent für Stadtentwicklung und Bau Mitglied des Magistrats der Landeshauptstadt Wiesbaden. Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod hat in der Partei und der Stadt große Bestürzung ausgelöst.

Der Kreisvorsitzende der Wiesbadener CDU, Ingmar Jung, zum Tod Hans-Martin Kesslers: „Die Nachricht von seinem Tod hat uns alle erschüttert. Wir verlieren mit Hans-Martin Kessler einen engagierten Wiesbadener und einen über die Parteigrenzen hinweg geachteten und geschätzten Politiker, vor allem aber einen guten Freund und lieben Menschen. Er hat sich über Jahrzehnte für unsere Partei und unsere Stadt eingesetzt und sich hierbei Verdienste um das Gemeinwohl erworben, die bleiben werden. Als Stadtrat hat er in den letzten Jahren einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass Wiesbaden sich auch in Zukunft erfolgreich weiterentwickeln wird. Seine Arbeit im Magistrat war von hoher Fachkompetenz und großem Einfühlungsvermögen gekennzeichnet, die es ihm ermöglichten, auch in schwierigen politischen Fragen allseits akzeptierte Kompromisse und Lösungen zum Wohle der Stadt zu finden.“

Kessler, der seit 1983 Mitglied der CDU war, hatte im Laufe seines Lebens zahlreiche Partei- und Ehrenämter inne. Von 1983 bis 1985 war er Vorsitzender der Schüler Union und von 1987 bis 1990 Vorsitzender der Jungen Union in Wiesbaden. Seit 1989 gehörte er bis zu seiner Wahl zum hauptamtlichen Stadtrat für fast drei Jahrzehnte der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung an. Hier arbeitete er in verschiedenen Ausschüssen mit, vor allem im Ausschuss für Planung, Bau und Verkehr, den er seit 2002 als Vorsitzender leitete. Auch als stellvertretender Fraktionsvorsitzender prägte er über viele Jahre die Kommunalpolitik Wiesbadens. Von 2015 bis 2017 war Kessler zudem Kreisgeschäftsführer der CDU Wiesbaden.

„Wir trauern um Hans-Martin Kessler, der als Mensch und Politiker eine große Lücke hinterlässt. Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei seiner Familie, der unser tief empfundenes Mitgefühl gilt. Wir werden ihn nicht vergessen.“

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