Die Wiesbadener CDU trauert um ihren Ehrenvorsitzenden Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Jentsch, der am 28. März im Alter von 83 Jahren verstorben ist.

Jentsch zählte in den vergangenen Jahrzehnten zu den prägenden Gestalten der Partei und hatte zahlreiche öffentliche Ämter inne. Von 1976 bis 1982 war er Mitglied des Deutschen Bundestags und von 1982 bis 1985 Oberbürgermeister von Wiesbaden. In seiner Amtszeit stieß er wichtige Projekte für die Landeshauptstadt an, unter anderem die Sanierung des Kurhauses. Nach dem Ausscheiden aus dem Amt war er Abgeordneter des Hessischen Landtags, bevor er 1990 zum Justizminister des Landes Thüringen ernannt wurde. Von 1996 bis 2005 war Jentsch Richter am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

Für seine Verdienste wurde er vielfach geehrt: 2005 erhielt er das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und 2010 wurde ihm für seine Verdienste um die Deutsche Einheit die höchste Auszeichnung des Landes Hessen verliehen, die Wilhelm-Leuschner-Medaille. Seit 2006 war Jentsch zudem Ehrenbürger der Landeshauptstadt Wiesbaden. Im Jahr 2017 wählte ihn die Wiesbadener CDU zu ihrem Ehrenvorsitzenden.

Der Kreisvorsitzende der CDU Wiesbaden, Ingmar Jung, würdigte Jentsch und dessen Verdienste: „Wir trauern um eine herausragende Persönlichkeit, einen verdienten Wiesbadener und einen guten Ratgeber und Freund. Wir haben unserem Ehrenvorsitzenden Hans-Joachim Jentsch viel zu verdanken. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt in diesen Stunden seiner Familie.“

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