Kessler (CDU): „Straßenräume flexibler nutzen“

 

„Endlich tut sich etwas in Sachen Parkplatznot in der Wiesbadener Innenstadt“, lobt der verkehrs- und planungspolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion Hans-Martin Kessler die Initiative von Ordnungsdezernent Oliver Franz (CDU), zusätzliche Parkplätze in den Nachtstunden ausweisen zu wollen.

Es sei höchste Zeit, dass bei den stetig steigenden Flächenansprüchen nahezu aller Verkehrsteilnehmer und den damit zusammenhängenden Nutzungskonflikten zwischen Autofahrern, Fahrradfahrern, Busbenutzern und Fußgängern, die nicht vermehrbaren vorhandenen Verkehrsflächen auch zeitlich flexibel genutzt würden. So würde dies bereits in der Fußgängerzone zwischen Fußgängern und Radfahrern recht gut funktionieren. Daher müsse man besonders in den Wiesbadener Innenstadtbereichen zu höheren Nutzungsflexibilitäten im Straßenraum gelangen.

Dringend darüber nachgedacht werden sollte, so der CDU-Verkehrspolitiker Kessler, ob zum Beispiel durch die vermehrte Einrichtung von Einbahnstraßen mehr Flächen z. B. für Fahrradwege oder auch zusätzliche Parkmöglichkeiten geschaffen werden könnten. Das verbessere das Wiesbadener Radwegenetz und reduziere Verkehrsbelastungen vor allen in den Wohnstraßen sieht Kessler einen doppelten Vorteil: „Mehr Fahrräder in der Stadt und weniger Parksuchverkehre durch Pkws ist eine Wohltat vor allem für die Bewohner in den hoch belasteten Innenstadtquartieren.“

Die CDU-Fraktion hoffe, dass auch die weiteren Anregungen des CDU-Dezernenten Oliver Franz, wie das eingeschränkte Gehwegparken konstruktiv und lösungsorientiert von dem dafür zuständigen Verkehrsdezernat aufgegriffen und unterstützt wird. Dies fördere vor allem auch ein besseres Miteinander in der Verkehrspolitik und eine höhere Akzeptanz zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern.

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