CDU-Rathausfraktion begrüßt Eckpunktepapier zur Aktivierung von Langzeitarbeitslosen

 

„Teilhabe am Arbeitsleben bedeutet Teilhabe am gesellschaftlichen Leben! Wir sind froh, dass die Bundesregierung diese Erkenntnis teilt und Gelder für die Aktivierung von Langzeitarbeitslosen bereitstellen will“, so Dr. Hans-Achim Michna, beschäftigungspolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion. Er nimmt dabei Bezug auf das Eckpunktepapier zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit, welches gerade von SPD-Arbeitsministerin Nahles vorgestellt wurde. Kernpunkte des Papiers sind der Aufbau von Aktivierungszentren zur zielgenauen Beratung von Langzeitarbeitslosen und die Übernahme von Lohnzahlungen.

Besonders erfreut zeigt sich Hans-Achim Michna, der auch Vorsitzender der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft (CDA) in Wiesbaden ist, über die Bereitstellung von Lohnkostenzuschüssen. Diese seien für alleinerziehende  Langzeitarbeitslose sowie für Personen ohne Berufsausbildung oder mit gesundheitlichen Problemen bestimmt. „Ziel ist es, Langzeitarbeitslose nachhaltig in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Dies haben wir seit Monaten gefordert. Wenn die Bundesregierung in den nächsten Jahren fast eine Milliarde Euro zur Verfügung stellt, sind das Schritte in die richtige Richtung“, so der Beschäftigungsexperte.

Bereits Anfang 2015 solle mit den ersten Maßnahmen begonnen werden. Es bleibe nun zu hoffen, dass die angekündigten Programme auch schnell ihren Weg in die Landeshauptstadt Wiesbaden fänden. Im Langzeitbezug von SGBII-Leistungen für mindestens zwei Jahre sind in Wiesbaden über 13.000 Personen[1].  „Die CDU-Rathausfraktion ist bereit, zeitnah nach Veröffentlichung der Förder- und Programmrichtlinien die entsprechenden Beschlüsse im Stadtparlament zu fällen“, betont Hans-Achim Michna abschließend.

 

[1] Vgl. Tabelle 9 im Wiesbadener Geschäfts- und Eingliederungsbericht SGB II (Jahresbericht 2013)   
 

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