Baumschutzinitiative macht sich unglaubwürdig

„Ich weise die absurden Vorwürfe willkürlicher und unbegründeter Fällungen von Bäumen in Wiesbaden aufs schärfste zurück“, ärgerte sich Karsten Koch, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion. Vorausgegangen waren die Vorwürfe der Baumschutzinitiative zu „Baum 3“ in Biebrich.

„Die Mitarbeiter des Grünflächenamtes gehen sehr sorgfältig vor und ziehen auch externe Gutachter heran, um den Zustand der Wiesbadener Bäume genauestens zu untersuchen“, sagte Koch. So hätten selbstverständlich auch in diesem Fall alle notwendigen Voruntersuchungen stattgefunden. Das Ergebnis „abgestorben“ sei bereits im Oktober 2012 veröffentlicht worden. „Vorher gab es eine Prüfung durch einen externen Gutachter, eine Besichtigung des Baums mit einem Hubwagen durch die Stadt und eine Prüfung nach dem Sittichbefall. Hieran anknüpfend und in Rücksprache mit dem Umweltamt wurde festgestellt, dass der Baum bereits in großen Teilen abgestorben und weiter am Absterben war“, sagte Koch. „Der Stadt obliegt in solchen Fällen eine Verkehrssicherungspflicht“, betonte Koch. „Stellen Sie sich vor ein Ast bricht und verletzt einen Passanten – und dies obwohl der Zustand des Baumes dem Grünflächenamt bekannt war.“

„Und mehr noch: es ist unerträglich, dass mittlerweile jeder Strauch und jeder Baum seitenweise Zeitungen füllen und die Stadt völlig in ihrem Handlungsspielraum eingeengt werden soll, obwohl alle zu beteiligenden Ämter beteiligt wurden und externe Gutachter eine Prüfung vorgenommen haben. Insgesamt können die abenteuerlichen Stellungnahmen der Baumschutzinitiative nicht mehr ernst genommen werden. Bei der Beurteilung, ob ein Baum lediglich unter den Folgen von Sittichen leidet oder so ernsthaft erkrankt ist, dass ein Absterben nicht mehr verhindert werden kann, können wir uns auf die Experten vom Grünflächen- und Umweltamt verlassen.  Niemand ist gewillt gesunde Bäume zu fällen“ betonte Koch.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag