Rund 54.000 Wiesbadener sind älter als 65 Jahre. Fast 98 Prozent von ihnen leben im eigenen Haushalt oder in dem der Familie. „Fast alle Menschen haben den Wunsch und die Hoffnung, bis ins hohe Alter selbstständig in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Wer sich rechtzeitig ein altersgerechtes Wohnumfeld schafft, kann sich diesen Wunsch leichter erfüllen“, sagte die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete und Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder. Dazu zählen Umbauten, die das Leben im Alltag sicherer und komfortabler machen, wie das Beseitigen von Stolperfallen, der Einbau von höheren Toilettensitzen oder Steckdosen in Greifhöhe. Es sei auch wichtig, sich rechtzeitig zu informieren, wie alternative Wohnformen im Alter aussehen, wie Nachbarschaftshilfe aufgebaut werden kann oder welche Ansprechpartner es vor Ort gibt, so Schröder.

„Wiesbaden stellt umfassende Beratungs- und Hilfsangebote für Senioren bereit: von den Beratungsstellen für selbstständiges Leben im Alter in den Stadtteilen über den Pflegestützpunkt und das Mehrgenerationenhaus Biebrich bis hin zu finanzieller Hilfe zum Lebensunterhalt“, sagte Ulrich Weinerth, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion und Vorsitzender des Sozialausschusses. Für Bauherren bietet die Stadt zudem einen Leitfaden für barrierefreies Bauen an.

Die Informationen in Wiesbaden werden jetzt ergänzt durch die Internetplattform www.serviceportal-zuhause-im-alter.de sowie den kostenfreien Ratgeber „Länger zuhause leben“ des Bundesfamilienministeriums. Die Broschüre enthält praxisnahe Tipps zu einfachen Umbaumaßnahmen, Checklisten und Literaturhinweise und informiert über Wohnformen im Alter. Den Ratgeber können Interessierte unter der Telefonnummer: 01805 – 77 8090 anfordern.

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