Niederlage für Gegner des Projektes am Platz der Deutschen Einheit deutlich größer als berichtet

3000 Stimmen habe die Bürgerinitiative gesammelt und nur die geringe Zeit sei Schuld, dass es nicht mehr geworden sein, so hatten die Initiatoren des Bürgerbegehrens verlauten lassen. “Offenbar hat man sich hier um knapp 1/3 verzählt“, stellte der CDU-Stadtverordnete Dr. Reinhard Völker fest. Und es komme noch schlimmer: Von den 2099 abgegebenen Stimmen des Bürgerbegehrens um das Projekt am Platz der Deutschen Einheit sind lediglich 1976 Stimmen gültig. Hierzu kommen 61 Stimmen, die nicht identifiziert werden können sowie 31 ortsfremde Stimmen und 12 Personen, die doppelt gestimmt haben. Somit haben sich schlussendlich nur 1872 Personen und damit unter 1% der Wiesbadener Bürger gegen die städtebauliche Lösung im Westend entschieden.

„Weiter weg von einer Mehrheit kann die Linke Liste, die Initiator des Bürgerbegehrens ist, kaum sein,“ bestätigt der im Westend wohnende CDU-Stadtverordnete Dr. Reinhard Völker.

Das geplatzte Bürgerbegehren war ohnehin von Beginn an nur von politischer Opportunität und linkem Eigeninteresse geprägt.

Es ist zwar sehr bedauerlich, dass sich die Bürgerliste ebenfalls vor den linken Karren hat spannen lassen, genützt hat dies zum Glück aber auch nichts.

„Diese Kampagne war von Beginn an nichts anderes als Wahlkampfgeschrei und hat zu keiner Zeit den Willen der Mehrheit vertreten wollen. Denn es ist mehr als deutlich zu sehen, dass die vermeintliche Bürgerinitiative weder die Meinung der Menschen im Westend noch in Wiesbaden allgemein repräsentiere, “ ist sich Dr. Völker abschließend sicher.

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