Spallek und Gores: „Ordnungsamt läuft hervorragend. Es fehlen aber Stellen.“

„Ich kann die Kritik von Jusos und Linke&Piraten nicht nachvollziehen. Die Arbeit im Ordnungsamt läuft wie gewohnt reibungslos“, zeigt sich der Sprecher der CDU-Rathausfraktion im Haupt- und Finanzausschuss Stefan Spallek zufrieden.

Spannend ist vor allem der Ansatz der Jusos, dass sie den zusätzlichen Stellenbedarf im Ordnungsamt in Frage stellen. „Gerne vermittle ich den beiden Juso-Vorsitzenden Gespräche mit den SPD-Ortsbeiratsmitgliedern die stadtweit verstärkte Kontrollen gegen illegales Grillen, gegen Lärmbelästigung, gegen Verschmutzungen auf Kinderspielplätzen und vieles mehr fordern“, zeigt sich Spallek hilfsbereit. „Um den vielfältigen Wünschen der Ortsbeiräte nachzukommen, braucht das Ordnungsamt dringend die Aufstockung der Stellen“, ist Spallek sicher.

„Der Vorschlag von Herrn Bohrer, dass das Ordnungsamt die Hälfte seiner Stellen an die Verkehrspolizei abgeben soll, ist weltfremd. Damit zerschlagen wir das gut funktionierende Ordnungsamt“, ist CDU-Stadtverordnete Wolfgang Gores verärgert. Dem Ordnungsamt stehen derzeit nämlich 36 Stellen und der Straßenverkehrsbehörde 35 Stellen (inklusive der Radarüberwachung) zur Verfügung.

„Die Vielzahl der Wünsche und notwendigen Aufgaben ist mit der bestehenden Personalstärke einfach nicht mehr zu bewältigen. Der CDU ist die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger wichtig“, betonen die beiden Stadtverordneten.

Wiesbaden ist nicht die erste Stadt ist in der die Zuständigkeiten getrennt werden. In vielen anderen Städten ist das geübte Praxis, so zum Beispiel auch in Frankfurt. So ist durch eine höhere Spezialisierung der Mitarbeiter für die Gefahrenabwehr beziehungsweise für den Bereich der Verkehrsüberwachung auch eine effektivere Aufgabenwahrnehmung möglich.

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