Wallmann (CDU): Erfreuliche Entwicklung, aber es bleibt einiges zu tun. Polizeireviers in der  Innenstadt soll zukünftig ausgeschildert werden.

Bei einem städtischen Rundgang mit der Polizei am 7. August hat die Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete Astrid Wallmann neuralgische Punkte in Wiesbaden besucht. Erfreulich fiel das Fazit des Polizeipräsidenten Robert Schäfer aus: Wiesbaden ist eine der sichersten deutschen Großstädte, in den letzten drei Jahren konnten noch einmal erhebliche Fortschritte auch beim Thema Jugendgewalt erzielt werden. Durch enge Zusammenarbeit zwischen Landespolizei, Stadtpolizei und verschiedenen städtischen Ämtern konnte die Situation am Kulturpark, am Mauritiusplatz und anderen Stellen deutlich verbessert werden. Die Stimmung habe sich gewandelt, Menschen bewegen sich auch nachts in der attraktiven Innenstadt, ohne Angst zu empfinden.

 

Aber: Die subjektive Wahrnehmung sei deutlich schlechter als die objektive Lage, so Schäfer. Zudem gebe es natürlich noch Probleme, die weiterhin intensiv bearbeitet werden müssen, insbesondere der Alkoholkonsum Jugendlicher.

 

"Am Mauritiusplatz konnten wir durch gemeinsame Anstrengungen schon viel erreichen: die Gastronomie mit Außenbewirtung sorgt für soziale Kontrolle, die Stadt hat die Beleuchtungssituation verbessert", stellt Astrid Wallmann fest und fährt fort: "Aber der Platz ist immer noch nicht sauber genug. Besonders bei den großen Baumscheiben muss etwas getan werden. Wo es nicht sauber ist, kommt auch zeitnah Kriminalität hin,“ betonte die Landtagsabgeordnete.

 

Am Rundgang nahmen außerdem Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nickel, die umweltpolitische Sprecherin Nicole Röck-Knüttel und eine Reihe von Stadtverordneten der CDU-Rathausfraktion sowie der zukünftige Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz teil.

 

Die Landtagsabgeordnete ist beeindruckt, dass sich der Rundgang einer großen Beteiligung erfreute, weil damit auch Wertschätzung gegenüber der Arbeit der Polizei gezeigt werde. 

 

„Die CDU kümmert sich um die Anliegen der Stadt. Trotz großer, objektiver Sicherheit und Sauberkeit, ist mit Hilfe weiterer Projekte dafür Sorge zu tragen, dass sich die Wiesbadener auch subjektiv der Sicherheit und Sauberkeit in Wiesbaden bewusst werden,“ betonte Wallmann. Hierfür seien weitere Anstrengungen erforderlich. Manchmal helfen schon Kleinigkeiten - bald sollen auf den innerstädtischen Wegweisern neben touristischen Zielen auch die Polizeidienststellen ausgewiesen werden.

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