Zahlen alle im Rahmen des Erwarteten

 

Der Entwurf für das Wiesbadener Stadtmuseum des deutsch-amerikanischen Star-Architekten Helmut Jahn, ist nach Ansicht der CDU-Rathausfraktion eine Riesen-Bereicherung für die Stadt Wiesbaden.

Die kulturpolitische Sprecherin Claudia Spruch erklärte: "Wir sind uns sicher, dass die große Koalition mit Rose-Lore Scholz das Stadtmuseum nach einer ewig erscheinenden Endlosdiskussion umsetzen wird. Das Angebot der OFB, dies mit einem so bedeutenden Architekten zu tun, ist ein grandioser Gewinn für Wiesbaden." Jahn sei als Ehrenmitglied des Bundes Deutscher Architekten (BDA) nicht nur national, sondern unstreitig auch international anerkannt. Der planungspolitische Sprecher der CDU, Hans-Martin Kessler, ergänzte aus städtebaulicher Sicht: „Wiesbaden hat mit seiner historischen Architektur etwas ganz Besonderes zu bieten. Solch ein internationales architektonisches Renommee wie der Entwurf von Helmut Jahn dies ermöglicht, brachte bisher noch kein Architekt in die hessische Landeshauptstadt". Die beiden CDU-Politiker Spruch und Kessler sind sich einig: "Das moderne und innovative Museumskonzept für das Wiesbadener Stadtmuseum hat mit den durchschnittlichen Vorstellungen von musealen Ausstellungen nichts gemein. Die Modernität und Offenheit des Konzepts in Sachen Kreativität und Experimentierfreude - gerade gegenüber Kindern und Künstlern – erfahren mit dem einladenden und offenen Ausstellungsgebäude von Helmut Jahn eine hervorragende Ergänzung“. Jahns Entwurf zeige, dass hochmoderne Architektur mit der historischen und teilweise dankmalgeschützten Bausubstanz im unmittelbaren Umfeld hervorragend in Einklang zu bringen sei. 

Mit dem in diesem Jahr beginnenden Neubau der Rhein-Main-Hallen, dem neuen Stadtmuseum, der Umgestaltung des Vorbereichs am Landesmuseum und der von der CDU initiierten Aufwertung der umliegenden Straßenräume, werde in den nächsten vier Jahren ein gänzlich neues Zentrum des kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenlebens in Wiesbaden geschaffen. "Wir sind fest davon überzeugt, dass die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener sich von den stadtbekannten Dauernörglern nicht infizieren lassen, sondern die einmalige Chance sehen, Wiesbaden eine neue Kultur- und Architektur-Dimension zu eröffnen – denn über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten“, ist sich die Rathaus-CDU sicher. Die extrem positive Resonanz aus der Bevölkerung belege die positive Grundstimmung.

Rose-Lore Scholz werde nun alle notwendigen Finanz- und Rahmenbedingungen mit der OFB verhandeln, um die notwendigen politischen Beschlüsse zur Finanzierung und baulichen Realisierung des Museums vorzubereiten.

Die kleinkarierte oppositionelle Kritik am Vorgehen des Magistrats entbehre jeglicher Grundlage. Die Stadt habe vor wenigen Wochen ein Angebot der OFB erhalten. Dieses könne nun, nachdem die Rahmenbedingungen klar sind, überprüft und verhandelt werden, so die beiden Unionspolitiker. Wenn man die öffentliche Diskussionsmöglichkeit erst nach der finalen Ausverhandlung des Angebots vorgenommen hätte, wäre Frau Hinninger die erste gewesen, die dem Magistrat Intransparenz vorgeworfen hätte. Rose-Lore Scholz habe zum frühestmöglichen Zeitpunkt die Karten auf den Tisch gelegt und nicht erst am Ende eines notwendigen Prüfungs- und  Entscheidungsprozesses. Im Übrigen seien alle bisher genannten Zahlen im Rahmen der Größenordnungen, die seit Jahren offen benannt wurden, so die beiden CDU-Fachsprecher abschließend.

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