Der Wiesbadener Stadtdekan Klaus Nebel war ein gern gesehener Gast der Sitzung des Arbeitskreises Kirchen der CDU Wiesbaden am 11. November 2015. Neben dem neuen Stadtdekan konnte der Vorsitzende des Arbeitskreises, Dr. Willem-Alexander van' Padje, auch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden der CDU Wiesbaden, Claus Müller, herzlich willkommen heißen. Klaus Nebel, 40 Jahre alt, ist am 13. September 2015 in der St. Bonifatiuskirche in sein Amt als Stadtdekan von Wiesbaden und Pfarrer von St. Bonifatius eingeführt Stadtdekan Nebel stellte sich den Mitgliedern des Arbeitskreises auf eine ungemein fröhliche Weise vor: Geboren wurde er am 14. März 1975 in Bad Homburg. Er hat Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt und in Rom studiert und hat noch persönlich den Nestor der katholischen Soziallehre, Oswald von Nell-Breuning, kennengelernt. Am 30. Juni 2001 wurde er von Bischof Franz Kamphaus im Limburger Dom zum Priester geweiht und war anschließend Kaplan in Montabaur, Königstein und Kronberg sowie Pfarrverwalter in Westerburg. Ab 2008 war er als Pfarrer und Priesterlicher Leiter im Pastoralen Raum Bad Camberg tätig, zu dem sich zehn Kirchorte zusammengeschlossen haben. 2011 wurde er stellvertretender Dekan des Dekanats Bad Camberg. Es entwickelte sich schnell eine Diskussion über die Stellung der Kirche in unserer heutigen Gesellschaft und in der Landeshauptstadt Wiesbaden. In der Stadt wächst die Zahl der Katholiken vor dem Hintergrund des Zuzugs aus katholischen Ländern wie z.B. Polen zusehends. Dies bringt eine neue Lebendigkeit in das Gemeindeleben. Im Mittelpunkt der Diskussion stand jedoch der grundsätzliche gesellschaftliche Wandel von Werten und Strukturen in Deutschland und dessen Auswirkungen auf Kirche, Staat, Gesellschaft und Politik. In diesem Zusammenhang machte der sympathische Stadtdekan auch deutlich, dass er eine den Menschen zugewandte Seelsorge betreiben möchte: Er sei für jeden Menschen in Wiesbaden zu sprechen.

 

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