„Der Sportpark Rheinhöhe ist wichtig für Wiesbadens Sportlandschaft und deshalb bedarf es großer Anstrengungen, dass dieses Projekt möglichst zeitnah und allen Ansprüchen genügend realisiert wird; eine mögliche Pleite muss unbedingt vermieden werden“, so der Fraktionsvorsitzende der Wiesbadener CDU Dr. Bernd Wittkowski. Der Sportpark Rheinhöhe soll nicht nur ein Schwimmbad und eine Eisbahn beherbergen, das Projekt umfasst auch noch weitere Maßnahmen, die für das Gelingen absolut notwendig sind. Dazu gehört beispielsweise, dass der Sportplatz Erlenweg verlegt werden muss, um Platz für den Sportpark zu schaffen. Ebenso müssen Betriebs- sowie Funktionsgebäude neu gebaut werden und der Sportplatz Waldstraße in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden, um eine stärkere Frequentierung zu ermöglichen. Die politischen Voraussetzungen dafür wurden geschaffen, nun geht es darum, dass es auch beim Sportpark selbst zügig voran geht. Mit Verwunderung und Bestürzung hat man daher in der CDU-Rathausfraktion die öffentliche Diskussion in Bezug auf Vergabe der Projektplanung registriert. „Die politischen Gremien, d.h. Stadtverordnetenversammlung und Ausschuss für Freizeit und Sport, wurden in die Vergabeprozesse weder eingebunden noch informiert“, berichtet Rainer Pfeifer, sportpolitischer Sprecher der Fraktion. „Von der Vergabeentscheidung haben wir im Rahmen der Presseberichterstattung über eine öffentliche Veranstaltung erfahren.“ Über die Vergabe wurde in einer nichtöffentlichen Kommission bestehend aus Verwaltung, Externen und Vereinsvertretern ohne politische Vertreter entschieden. „Gleichzeitig wird von der Stadtpolitik zu Recht erwartet, über die öffentliche Belange informiert zu sein und daran mitzuwirken, dass Großprojekte wie der Sportpark Rheinhöhe umgesetzt werden. Um dies im Sinne der Bürgerinnen und Bürger tun zu können, bedarf es Transparenz, Klarheit und Information über die wesentlichen Geschehnisse und Entscheidungen. Wir fordern daher Oberbürgermeister Mende auf, alle Karten auf den Tisch zu legen und die politischen Gremien umfassend zu informieren“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Bernd Wittkowski. Dann könne auch bewertet werden, wie in den vergangenen Monaten Entscheidungen getroffen wurden, welche Grundlagen und Informationen dafür herangezogen wurden und ob die Vergabe der Planungsleistungen den Ansprüchen an Transparenz und Qualität genüge. Sollten die Fragen nicht zufriedenstellend beantwortet werden, behält sich die CDU-Rathausfraktion vor, einen Akteneinsichtsausschuss zu beantragen. „Wir würden es jedoch bevorzugen, die Unklarheiten auf einem direkten Wege zu beseitigen und Zweifel zu zerstreuen, denn aus Sicht der CDU-Rathausfraktion ist eine durch Intransparenz und mangelhaftes Management resultierende Verzögerung bei der Realisierung des Sportparks unbedingt zu vermeiden“, erklärt Wittkowski.

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