CDU begrüßt die Zustimmung des Oberbürgermeisters zu den Plänen des Sportausschusses

 

„Warum die Überplanung des Geländes am Konrad-Adenauer-Ring als der große Wurf des Oberbürgermeisters dargestellt wird, nur weil er der Diskussion im Sportausschuss nachträglich zustimmt und das wiedergibt, was im Work-Shop als Planungsvariante diskutiert wurde, ist nicht zu erklären“, zeigt sich der Ausschussvorsitzende und sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Rainer Pfeifer verwundert.

Sowohl die Diskussion um einen Platz für eine künftige Eisbahn als auch die Frage nach einem Standort für ein neues Schwimmbad als auch die Debatte um Kunstrasenplätze auf der Rheinhöhe wurden bereits im Work-Shop ausführlich thematisiert.

Dass diese Fläche ein „wesentlicher zentraler Punkt“ für künftige Planungen sei, kann beim besten Willen nicht als neu bezeichnet werden. So wurde dieser Gedanke schon im Februar 2016 durch den damaligen Sportstadtrat Wolfgang Gores (CDU) in Gesprächen mit dem VfR Wiesbaden ausgeführt und eine Gesamtplanung eingefordert.

Dies gilt auch deshalb, da im 7-stündigen Work-Shop zur Bäderlandschaft in Wiesbaden die ersten Schritte des seit Monaten geforderten Bäderkonzeptes eingeleitet wurden - der Oberbürgermeister war wegen seiner Verpflichtungen nur ein Bruchteil der Zeit anwesend. Auch hierbei wurden eben diese Flächen am Konrad-Adenauer-Ring in mögliche Zukunftsplanungen mit einbezogen. Nur am Rande sei bemerkt, dass sich der Oberbürgermeister auch in der jüngsten Sportausschusssitzung, in der die Themen Eisbahn, Bäderkonzept sowie die Zukunftsängste des VfR Wiesbaden ausführlich zur Sprache kamen, nur vertreten ließ. Aber wie heißt es so schön: „Wenn die Sportpolitiker eine gemeinsame Sprache sprechen, kann das dem Sport in Wiesbaden nur helfen“, zeigt sich Pfeifer überzeugt und hofft auf eine Lösung der bestehenden Probleme in und um den Sport.

„Zu den zu lösenden Problemen gehört zudem eine dringend notwendige Sanierung des Helmut-Schön-Sportparks, der seit Januar 2015 ohne jegliches Ergebnis in der Schublade liegt“, so Pfeifer.

Die Forderung des Sportausschusses, ein Zukunftskonzept mit allen Nutzern zu erarbeiten findet sicherlich auch die Zustimmung des Oberbürgermeisters.

„Wenn der Oberbürgermeister die Ziele und Wünsche des Sportausschusses positiv begleitet, fehlt nur noch die Finanzierung. Da können wir die Unterstützung des Oberbürgermeisters zum „großen Wurf“ tatsächlich  gut gebrauchen“, schließt Pfeifer.

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