„Mit großer Freude haben wir zur Kenntnis genommen, dass SPD und Bündnis90/Die Grünen aufgrund der Pressemeldung der CDU-Fraktion nun doch den Weg zum gemeinsamen Integrationskonzept der Landeshauptstadt Wiesbaden zurück gefunden haben“, zeigt sich der Fraktionsvorsitzende der CDU, Bernhard Lorenz, sehr zufrieden.

„Leider sind die weiteren Beschlusspunkte von SPD und Grünen sehr vage und unkonkret“, so Lorenz weiter. Die hinreichende und notwendige Konkretisierung findet sich wiederrum im Antrag der CDU-Fraktion, in dem konkret gefordert wird:

  1. Der Magistrat wird gebeten zu berichten, wie er sich vor dem Hintergrund der offen diskutierten Zweifel an der Identifikation von Zuwanderern und Menschen mit Migrationshintergrund mit den Werten unserer Gesellschaft ein Informations- und Meinungsbild verschaffen möchte, um mit der Frage der Einbindung dieser Menschen in das soziale und kulturelle Spektrum der Stadt Wiesbaden angemessen umgehen zu können.
  2. Zudem wird der Magistrat gebeten, bei seinem Bericht die unterschiedlichen Wahrnehmungsperspektiven der Zuwanderer und Menschen mit Migrationshintergrund sowie der Stadtgesellschaft insgesamt zu berücksichtigen.

„Erst mit einer konkreten Informations- und Datengrundlage lassen sich doch Schlüsse für das zukünftige Handeln erarbeiten. Dies ist unsere Kernforderung. Allein eine Meinungsäußerung des Magistrates einzufordern – wie rot-grün es will - ist hier deutlich zu kurz gesprungen. Nur wer mit den Migranten und Zuwanderern spricht, wird erfahren was sie bewegt und wie wir Integration gemeinsam am Besten erfolgreich voranbringen“, ist Lorenz überzeugt.

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