Vorschlag zur Kostendämpfung durch Carsharing

 

„Wir sollten uns überlegen, ob die Stadt auch zukünftig Geld für herumstehende Autos ausgeben will“, so Renate Kienast-Dittrich, revisionspolitische Sprecherin der CDU-Rathausfraktion. Die Landeshauptstadt Wiesbaden gebe pro Jahr weit über eine halbe Million Euro für Fahrzeuge ihrer Ämter aus. „Das ist ein großer Brocken, der vor dem Hintergrund kommender finanzieller Herausforderungen überprüft werden sollte“, erläutert Renate Kienast-Dittrich. Eine Möglichkeit der Kostenersparnis wäre unter anderem die Nutzung eines Carsharing-Systems. Der Vorteil wäre, dass nur dann Kosten entstehen, wenn die Fahrzeuge gefahren werden.

Ein Pilotprojekt dazu gebe es aktuell in Frankfurt am Main. Damit werde getestet, inwiefern sich die Nutzung eines Carsharing-Konzepts in der städtischen Verwaltung bewährte. Statt zukünftig eigene Autos zu kaufen oder zu leasen, sollten Fahrzeuge nach Bedarf beim Carsharing-Unternehmen Book-n-Drive ausgeliehen werden. Auch Frankfurt habe die Hoffnung, dass langfristig Kosten eingespart werden könnten.

„Natürlich funktioniert Carsharing nicht bei Sonderfahrzeugen des Umweltamtes oder den ELW“, betont Renate Kienast-Dittrich. Aber hier wolle man auch gar nicht ansetzen. Bei handelsüblichen PKWs allerdings könne ein Carsharing-Auto bis zu 10 private Kraftfahrzeuge ersetzen. „Wenn wir in der Stadtverwaltung diese Quote nur annähernd erreichen könnten, freuen sich der städtische Haushalt und auch die Umwelt“, so die Revisionspolitikerin abschließend.

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