Kessler (CDU): „Höhere Aufenthaltsqualitäten am Wasser“

 

Ein deutlich höhere Taktzahl von positiven Entscheidungen zu Freizeit- und Gastronomieangeboten am Rhein fordert der planungspolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion Hans-Martin Kessler. Es sei absolut unumstritten, dass rechtliche Fragen über Nutzungen im Uferbereich geklärt werden müssten: „Wir haben aber leider den Eindruck, dass die Verwaltung über das Aufwerfen der Fragen nicht hinauskommt.“ Anders könne man die nicht erkennbaren Ergebnisse zugunsten einer Verbesserung der Aufenthaltsqualitäten am Wasser und der Bereicherung mit dem ein oder anderen gastronomischen Angebot nicht deuten. Auch das seit Jahren vorliegende Rheinufer-Entwicklungskonzept würde die Verbesserung zahlreicher Bereiche am Wasser vorsehen. Man müsse sich nur um eine Umsetzung kümmern oder zumindest das Engagement Dritter, etwas für die Öffentlichkeit zu tun, unterstützen.

Seit Jahren gäbe es viele interessante Projekte am Rhein, die nach Auskünften potenzieller Betreiber massiv ausgebremst und verhindert würden. Beispielhaft dafür stünden hier eine schwimmende Lounge-Plattform, eine Kaffeehausnutzung durch den Wiederaufbau des historischen Zollhäuschens in der Reduit, eine Schiffsterrasse bei der Rheinport Marina in der Biebricher Straße, ein gastronomisches Angebot  im alten Zollspeicher in Biebrich oder aktuell die Überlegungen zur Umgestaltung des ehemaligen Kies Menz-Geländes „Am Kransand“ zu einem Freizeitpark mit dem Schwerpunkt für Jugendliche. „Wie so etwas mit Natur und Landschaft verträglich funktioniert, kann man sich nur wenige Kilometer entfernt am Mainufer in Frankfurt ansehen.“ Der dort kürzlich eröffnete Hafenpark – eine ehemalige Industriebrache  - biete heute einen ausgewogenen Erlebnisbereich für Jung und Alt zum Spielen, Relaxen, Flanieren und Erholen. „So etwas wäre für das Kies Menz-Gelände in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Meeting of Styles am Brückenkopf eine ideale Ergänzung am Rhein und ein dringend benötigtes Angebot speziell für Jugendliche und junge Erwachsene“, so der CDU-Planungsexperte Kessler.

Unterstützt wird die CDU-Rathausfraktion in ihren Bemühungen auch von der örtlichen CDU in Kastel. Deren Vorsitzender André Weck erklärte: „Die Notwendigkeit solcher Angebote wurde gerade kürzlich erst von Schülerinnen und Schülern der Wilhelm-Leuschner-Schule in einem Schreiben an die Ortsbeiräte Kastel und Kostheim sehr deutlich gemacht. Dazu gehöre auch die Möglichkeit, kleine Speisen und Getränke zu Jedermanns-Preisen erwerben zu können.“

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