Die Waffenverbotszone, die zum Jahreswechsel in weiten Teilen der Wiesbadener Innenstadt eingeführt wurde, ist offenbar ein Erfolg. Bei Kontrollen wurden nur vereinzelt Waffen sichergestellt, im Januar waren dies insgesamt 18. „Wir haben dies gegen reichlich Kritik durchgesetzt, jetzt sieht man aber, dass die Waffenverbotszone ein Erfolg ist“, sagt Wolfgang Gores, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Rathausfraktion. Er geht davon aus, dass weitaus mehr Waffen oder waffenähnliche Gegenstände sichergestellt werden, wenn die warme Jahreszeit anbricht und dann eine größere Zahl von Menschen in der City unterwegs sind. Beamte der Polizei und Mitarbeiter der Stadtpolizei des Ordnungsamtes kontrollieren täglich zwischen 21 und fünf Uhr.
„Die Waffenverbotszone ist ein Kind der Jungen Union, sie war der Impulsgeber“, lobt Gores das Engagement der CDU-Jugendorganisation unter ihrem Vorsitzenden Dennis Friedrich. Auch Stadtverordneter Eberhard Seidensticker ist erfreut: „Durch die Einführung der Waffenverbotszone ist es gelungen, die Sicherheit im Bereich der Fußgängerzone, des Platzes der Deutschen Einheit sowie des Inneren Westends bis zur Hellmundstraße zu verbessern“, betont er.
Die Resonanz aus der Bevölkerung auf die Kontrollen ist zum größten Teil ebenfalls positiv. Erst in drei Jahren soll eine umfassende Bilanz des Projektes gezogen werden.
Wahrscheinlich im März sollen in der Innenstadt die Schilder für die Waffenverbotszone aufgestellt werden.

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