Nach Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft gibt es in Wiesbaden einen Investitionsbedarf an den Schulen in Höhe von 450 Millionen Euro. Die CDU-Stadtverordnete und Landtagsabgeordnete Astrid Wallmann und ihr Kollege Kultusminister Professor Dr. Alexander Lorz weisen darauf hin, dass in Wiesbaden aktuell 120 Millionen Euro an städtischen und Landesmitteln zur Verfügung stehen, um die Schulen zu sanieren oder um neu- oder anzubauen. Die städtische Gesellschaft „WiBau“ setzt Projekte in fast dreistelliger Millionenhöhe um. Alleine für den Neubau der Freiherr-vom-Stein-Schule für 400 Kinder in Biebrich wurden 19 Millionen Euro veranschlagt. Knapp 6,3 Millionen Euro aus dem „Kommunalen Investitionsprogram I“ des Landes fließen in die Instandhaltung und Erweiterung von Wiesbadener Schulen. Weitere 12,4 Millionen werden durch das „Kommunale Investitionsprogramm II“ (KIP macht Schule) zur Verfügung gestellt. „Wir freuen uns, dass die Landeshauptstadt bei der Sanierung der städtischen Schulen auf die Unterstützung des Landes zählen kann“, betonen Wallmann und Lorz.

Für die CDU-Rathausfraktion ist die Pflege der Schullandschaft ein kontinuierlicher Prozess, die abzuarbeitende Aufgabenliste ist lang und umfassend. „Wir sind aber auf einem guten Weg“, betont die schulpolitische Sprecherin Claudia Spruch.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag