Kessler: US-Flächen für Wohnungsbau nutzen

Besonders erfreut von der Ankündigung des Oberbürgermeisters Dr. Müller über die Möglichkeit der baldigen Nutzung von amerikanischen Militärflächen in Kastel zeigt sich der Vorsitzende des Wiesbadener Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr, Hans-Martin Kessler (CDU). "Dies ist ein historischer Meilenstein für die städtebauliche Entwicklung von Kastel."

 

Hier beweise sich, wie wichtig und richtig eine konstruktive städtische Begleitung des Hauptquartier-Umzugs der US-Streitkräfte in Europa von Heidelberg nach Wiesbaden-Erbenheim sei. "Nur eine aktive und öffentliche Unterstützung dieses Prozesses, den Grüne und der Arbeitskreis Umwelt und Frieden AKK (AUF) immer wieder kritisieren, hat uns in die Lage versetzt, über solch positive Zukunftsentwicklungen in Kastel nachzudenken", lobt der CDU-Planungsexperte Kessler vor allem die Magistratsspitze.

 

Während die Flächen von Kastel-Housing an der Wiesbadener Straße die kurzfristige Realisierung von vorwiegend Wohnungen ermögliche, sei die Rückgabe einer ersten Teilfläche des Afex-Geländes der erste Schritt, die zentrale Mitte von Mainz-Kastel neu zu ordnen. Gerade günstiger und zum Teil auch sozial geförderter Wohnraum für junge Familien, Studenten und Senioren mit besonderen Bedürfnissen sei dort optimal zu realisieren. "Es ist jetzt Aufgabe der Stadtplanung, durchdachte Nutzungs- und städtebauliche Gestaltungskonzepte vorzulegen, um schnell Ergebnisse produzieren zu können", deutet Kessler bereits die nächsten Schritte an. Die mit Konversionsflächen bestens betraute Stadtentwicklungsgesellschaft SEG sei hier ein wichtiger einzubindender Partner.

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