"Selber nichts tun, denjenigen, die arbeiten, ein Bein stellen und sich dann beschweren, dass nichts passiert: Das ist zuviel!" weist CDU-Schulpolitiker Manfred Ernst die SPD-Kritik in Sachen Francke-Schule zurück.

In Wiesbaden passiere unter der Ägide von Rose-Lore Scholz beim Schulbau soviel wie nie zuvor. "113,5 Mio. Bausumme von 2008-11 sprechen für sich," so der CDU-Stadtverordnete. Gleichwohl gebe es noch gewaltigen Nachholbedarf an Investitionen, die vor allem zu Zeiten grüner und roter Leitung des Schuldezernats unterlassen worden sind. "Mit dem Plan eines 'internen PPP' hat Schuldezernentin Scholz eine Perspektive geschaffen, auch die wenigen noch zu sanierenden Schulen zeitnah in Ordnung zu bringen."

Die Vorwürfe der SPD-Politiker Roth und Nehrbaß falle auf diese selbst zurück. "Die SPD ist es gewesen, die die Francke-Schule aus der Beschlussvorlage des Schuldezernats herausgestrichen hat," berichtet der CDU-Stadtverordnete aus dem Schulausschuss vom 28. Oktober. Abgesehen davon, die Schulstadträtin am Weiterarbeiten zu hindern, habe die SPD das ganze Jahr hindurch keinerlei Aktivität für die Francke-Schule an den Tag gelegt.

"Jetzt vergießt der Fördervereinsvorsitzende Roth publikumswirksam Krokodilstränen. Er hätte besser daran getan, seinen SPD-Genossen im Rathaus in den Arm zu fallen, als diese die Francke-Schule aus dem städtischen Arbeitsplan herausgestrichen haben."

Die Frage, wer sich für die Belange der Lernhilfeschule wirksam einsetzt, sei schnell beantwortet, so CDU-Politiker Manfred Ernst abschließend: "Nachdem sich herausgestellt hat, dass Turnhalle und Aula dauerhaft gesperrt bleiben müssen, hat Schuldezernentin Scholz trotz des 'Arbeitsverbots' der SPD die Planungen für den notwendigen Neubau binnen drei Tagen auf den Weg gebracht."

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag