Dr. Hans-Achim Michna: CDU erwartet Wiesbadener Beteiligung

 

„Wir müssen  verstärkt langzeitarbeitslosen Männern und Frauen in schwierigen Lebenssituationen eine berufliche Perspektive geben. Das kürzlich vorgestellte Landesprogramm zur Eingliederung von Langzeitarbeitslosen geht daher in die richtige Richtung“, so Dr. Hans-Achim Michna, beschäftigungspolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion Wiesbaden.

„Die CDU geht von reger Beteiligung der städtischen Ämter am Förderprogramm aus. Gleichzeitig hoffen wir, dass auch Wiesbadener Unternehmen und Qualifizierungsträger sich mit kreativen Konzepten um die Fördermittel bewerben“, betont der Stadtverordnete.   

Das neue Landesprogramm soll Menschen helfen, die zwei Jahre oder länger SBG II-Leistungen beziehen. Dies trifft in Wiesbaden laut Statistik der Arbeitsagentur auf über 20.000 Menschen zu[1]. „Je früher Förderprogramme einsetzen, desto positiver können die Auswirkungen sein. Dies gilt vor allem deshalb, weil Langzeitarbeitslosigkeit an sich bereits ein starkes Vermittlungshemmnis ist“,  erklärt Hans-Achim Michna, der auch hiesiger Kreisvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft CDA ist.

Ziel des Programmes mit dem Namen „Kompetenzen entwickeln – Perspektiven ermöglichen“ ist die Kopplung von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung mit praxisnaher Weiterqualifizierung. So soll die nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt erreicht werden. „Viele Langzeitarbeitslose werden seit Jahren von der guten wirtschaftlichen Entwicklung und damit von der Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben abgeschnitten. Es kann daher gar nicht genug gute Ideen geben, um dieses zu ändern“, bemerkt der CDU-Stadtverordnete.

Besonders unterstützenswert ist das gesellschaftspolitische Signal des Programms der schwarz-grünen Landesregierung: Wir geben niemanden auf, sondern nehmen die Aufgabe an, soziale Teilhabe zu ermöglichen. Hans-Achim Michna erinnert in diesem Zusammenhang an die soziale Verantwortung der Wirtschaft. „Hier bei uns in Wiesbaden ist besonderes Engagement gefragt, da wir mit 46 Prozent Anteil der Leistungsberechtigten von Grundsicherung über vier Jahre und länger den höchsten Wert in Hessen habe“, so der kommunale Sozialpolitiker wörtlich.        

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