CDU-Fraktion macht ersten Schritt zur Einrichtung öffentlicher Internet-Hotspots

„Kostenlose Internetzugangsmöglichkeiten über öffentliche WLAN-Hotspots werden in Zeiten von Smartphones und Tablets von immer mehr Bürgern gewünscht“, so Stefan Spallek, Fachsprecher für Bürgerbeteiligung der CDU-Fraktion. Vor allem populäre Angebote wie YouTube oder Skype-Telefonie könnten wegen der Volumenbegrenzung in vielen Mobilfunktarifen sowie mangelnder Bandbreite nur begrenzt genutzt werden.

„Aus diesem Grund haben wir einen Antrag für die Stadtverordnetenversammlung vorbereitet, der auf die Einrichtung kostenfreier WLAN-Hotspots zielt“, so Spallek weiter. Realisiert werden könnten die Hotspots durch den städtischen Außenwerbungspartner Wall AG.

 

Das besonders Sympathische an dem von der CDU vorgeschlagenen Modell erklärt deren planungspolitischer Sprecher  Hans-Martin Kessler: „Bei der Bereitstellung durch die Wall AG werden weder der Stadt noch dem Bürger Kosten entstehen“. Die WLAN-Router würden nämlich durch die Werbung auf bestehenden oder zu ergänzenden Werbeflächen refinanziert. „ Das ist ein 4-fach-Gewinn für Wiesbaden, von dem alle etwas haben: die Stadt, die Bürgerinnen und Bürger, der Außenwerbungspartner sowie die Werbetreibenden“, ergänzte Kessler. Dass dies funktioniere, habe im vergangenen Jahr ein Pilotprojekt in Berlin gezeigt.

 

„Auf attraktiven Plätzen moderner Innenstädte sind solche Angebote Voraussetzung, um den Bürgern eine Aufenthaltsqualität zu bieten, die heutigen Kommunikationsstandards Rechnung trägt“, begründet Kessler die CDU-Initiative. Dies werde auch beim Betrachten der Fragebögen „Bürgerwünsche an den Oberbürgermeister“ sehr deutlich. In einem ersten Feldversuch stellt sich die CDU-Rathausfraktion zentrale Innenstadtplätze wie zum Beispiel Schloßplatz, Dern`sches Gelände, Mauritiusplatz, Platz der deutschen Einheit, Hauptbahnhof, Bowling Green, Kranzplatz vor.

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