Der planungspolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion Hans-Martin Kessler fordert die Kasteler Ortsberiats-Mitglieder von AUF und SPD dazu auf, sich konstruktiv an der Entwicklung Kastels zu beteiligen und nicht weiter zurückschauend die eingeleiteten Verbesserungen des Kasteler Rheinuferbereichs und auf dem Hochkreisel zu konterkarieren.

“Ein erkennbar repräsentativer Stadteingang nach Kastel, ein heller, komfortabler und damit sicherer Umsteige- und Wartebereich für Busbenutzer und eine verbesserte Verkehrsführung für den Pkw-Verkehr wird ein Gewinn für alle Verkehrsteilnehmer sein. Die eingeleitete Aufwertung des gesamten Areals rund um die Reduit und den Kasteler Bahnhof werden nach Fertigstellung im Herbst auch viele Skeptiker überzeugen”, ist sich der CDU-Planungsexperte Kessler sicher.

Während die rund 25.000 Busfahrgäste, die den Hochkreisel täglich passieren, sich nach 50 Jahren Stillstand auf etwas Neues freuten, forderten die Vertreter von AUF trotz parlamentarischer Mehrheitsentscheidungen wieder den Schritt zurück in graue Vorzeiten.

“Wer sich politisch festgelegt hat, ständig gegen Neuerungen zu sein, sollte sich Gedanken um seine Politikfähigkeit machen. Wer getroffene Mehrheitsentscheidungen selbst während der Umsetzung noch stoppen will, der handelt undemokratisch, finanziell verantwortungslos und gegen den Willen der Bürger.”

Diese haben nämlich im Rahmen der intensiven und langjährigen Bürgerbeteiligung zum Stadtumbau Kastel/Kostheim die Neugestaltung des Brückenkopfes dringend gefordert. “Man kann nicht ständig nach Bürgerbeteiligung rufen und sie kaltschnäuzig ignorieren, wenn es den Linken politisch nicht in den Kram passt”, kritisiert der CDU-Stadtverordnete Hans-Martin Kessler die Haltung der AKK-AUF und der Linken im Rathaus.

Kessler erinnert vor allem auch den Grünen-Stadtverodneten Maritzen (der für die AUF im Kasteler Ortsbeirat sitzt) daran, dass die Veränderungen auf dem Hochkreisel mit vehementer Unterstützung der Grünen-Fraktion beschlossen wurde. Auch die damalige SPD-Ortsvorsteherin Margot Schäfer hatte sich sachorientiert für die Maßnahme ausgesprochen.

Darüber hinaus sei die komplette Neugestaltung und verkehrliche Optimierung des Hochkreisels bereits in Gänze beauftragt. Ein Rückzug würde daher zu erheblichen Schadensersatzansprüchen gegenüber den beauftragten Firmen führen und zudem würden zwei Drittel der gesamten Bausumme, die von Land und Bund beigesteuert werden, ersatzlos verfallen. Wer so mit den Geldern der Steuerzahler umgehe, sei verantwortungslos.

Auch die Vertreter der Sozialdemokraten im Kasteler Ortsbeirat müssten sich langsam überlegen, ob sie eine Große Koalition im Wiesbadener Rathaus konstruktiv und ergebnisorientiert unterstützen wollen oder weiterhin die langjährig geübte Fundamentalopposition aus Kastel gegen das Wiesbadener Rathaus fortsetzen wollen.

“Die neue politische Situation im Rathaus scheint einzelnen Sozialdemokraten in Kastel offensichtlich noch sehr schwer zu fallen. Aber ich bin hoffnungsvoll dass sich das mit der neuen SPD-Planungsdezernentin sehr bald verbessern wird”, appelliert Kessler an die SPD-Vertreter im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel.

Die CDU begrüße den neu geschaffenen Fußgängerüberweg vom Kasteler Bahnhof zur Mainzer Straße, man freue sich auf die bereits laufenden Veränderungen auf dem Hochkreisel, das autofreie Rheinufer vor der Reduit sei ein Riesen-Gewinn für die Aufenthaltsqualität am Wasser.

“Für die CDU ist die Aufwertung der Rhein- und Mainuferbereiche ein Top-Thema bei der künftigen Entwicklung Wiesbadens und der AKK-Stadtteile und wir werden uns aktiv und engagiert dafür einsetzen, dass diese Entwicklung weiter an Fahrt aufnimmt”, so der CDU-Politiker abschließend.

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