Wahl der Stadtverordnetenvorsteherin

 

Die CDU-Fraktion im Wiesbadener Rathaus und der Kreisvorstand der CDU Wiesbaden hatten in einem einstimmigen Beschluss die beiden Vorsitzenden legitimiert, auf weitere Partner im Rathaus zuzugehen, um eine Fraktionsgemeinschaft zu bilden, mit dem Ziel Wolfgang Nickel zum Stadtverordnetenvorsteher zu wählen. In diesen Abstimmungsprozess war Wolfgang Nickel eingebunden. „Das im Wiesbadener Kurier vom 26. April abgedruckte Zitat, dass die Fraktionsgemeinschaft nie mit mir abgestimmt worden sei, wurde von mir so nicht formuliert“, erklärte Wolfgang  Nickel dazu.

Die persönliche Entscheidung von Wolfgang Nickel, bei der konstituierenden Sitzung nicht als Stadtverordnetenvorsteher zu kandidieren, wird seitens der CDU-Fraktion respektiert. Wolfgang Nickel bedankt sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt sowie bei den Vereinen, Gemeinschaften und den unterschiedlichsten Gruppierungen für das in den vergangenen Jahren entgegengebrachte Vertrauen.

Die CDU akzeptiert das Vorschlagsrecht der SPD-Rathausfraktion als nun stärkste Fraktion und hat sich daher entschieden, nicht gegen die SPD-Kandidatin zu stimmen, sondern sich der Stimme zu enthalten.

Als stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher schlägt die CDU-Rathausfraktion Eberhard Seidensticker vor. Der Schiersteiner Dachdeckermeister hat bei der Kommunalwahl am 6. März eindrücklich seine Bekanntheit und seine Beliebtheit in der Stadt bewiesen, er wurde um 12 Plätze nach vorne kumuliert. 

Für den ehrenamtlichen Magistrat schlägt die CDU folgende Personen vor: Dieter Schlempp, Dr. Doris Jentsch, Helga Skolik und Markus Gaßner.

 

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