Die schulpolitischen Sprecher der Großen Koalition im Rathaus, Claudia Spruch (CDU) und Helmut Nehrbaß (SPD), begrüßen die Initiative der Schuldezernentin Rose-Lore Scholz, die vom Hessischen Kultusministerium vorgeschlagene Modellregion „Inklusion“ zügig voranzubringen.

 

In einem ersten Schritt ist es notwendig, den Schulentwicklungsplan fortzuschreiben. Damit wird beschlossen, dass die August-Herrmann-Francke-Schule ab dem Schuljahr 2013/2014 keine neuen Schülerinnen und Schüler mehr aufnimmt und schrittweise ausläuft. „Diesen Beschluss möchte die Koalition in der Stadtverordnetenversammlung am 21. Juni treffen“, so Claudia Spruch. Das Schuldezernat werde die Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplanes in Kürze den städtischen Gremien zur Entscheidung vorlegen.

 

Claudia Spruch: „Die Stadtverordnetenversammlung hat in der Vergangenheit mit breiter Mehrheit Beschlüsse zur Umsetzung der Inklusiven Bildung in Wiesbaden gefasst und sich damit klar zur gemeinsamen Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung bekannt. Es ist nur folgerichtig, auch die nächsten Schritte gemeinsam zu gehen. Das ist für die Schule gewiss keine einfach Situation“. Das Schuldezernat sei gleichwohl ein Garant dafür, dass die Schulgemeinde der August-Herrmann-Francke-Schule in diesen Prozess eng eingebunden werde.

 

„Es wird nun darum gehen, die vorgesehene Modellregion „Inklusion“ weiterzuentwickeln“, ergänzt Helmut Nehrbaß. Nach der Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplanes müsse das Schuldezernat ein Konzept für die Modellregion vorlegen. „Darin ist aufzuzeigen, an welchen Schulen die Lehrerstellen der August-Herrmann-Francke-Schule künftig eingesetzt werden. Insbesondere im Bereich der Sekundarstufen sollen Schwerpunktschulen für die verschiedenen Formen von Behinderungen installiert werden“, so Helmut Nehrbaß weiter.

 

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