„Die Sicherheit der Fahrgäste des ÖPNV hat in Wiesbaden Vorrang vor den persönlichen Ästhetikvorstellungen der Mainzer Baudezernentin,“ sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion Hans-Martin Kessler auf die öffentlich geäußerte Kritik von Marianne Grosse (SPD), das neue Busterminal auf dem Kasteler Brückenkopf sei zu grell.

 

„Früher wurde über die Hässlichkeit, Schmutzigkeit und Unsicherheit des ehemaligen Busterminals auf dem Kasteler Brückenkopf und dem attraktiveren Stadteingang auf Mainzer Seite diskutiert. Heute hingegen spricht man nur noch über den Blickfang des hochmodernen und funktional optimalen Baukörpers auf der Kasteler Seite“, so Kessler. Die Reaktionen der Bus-Fahrgäste wie der Vorbeifahrenden seien weit überwiegend sehr positiv, die Aufwertung und die höhere Sicherheit werde begrüßt. Kessler zeigte sich verwundert, dass diese Aufwertung und der Sicherheits- und Sauberkeitsgewinn auf der Kasteler Seite der Mainzer Baudezernentin nicht zu gefallen scheinen.

 

Bei der laut Kessler „ungerechtfertigten Kritik“ der Dezernentin von der anderen Rheinseite müsse im übrigen auch berücksichtigt werden, dass die Stadt Wiesbaden das architektonisch interessante Bauwerk ohne jegliche Kostenbeteiligung der Stadt Mainz realisiert habe. Und dies, obwohl es sich hierbei um eine Haltestelle der Mainzer Verkehrsbetriebe handele.

 

„Anstelle ungehöriger Baukritik an Wiesbaden, wäre es besser, wenn die Mainzer Ihre Energie dafür aufwenden, ihre eigenen Probleme und Störquellen zu beseitigen. Beispielhaft sei hier der Containerhafen genannt, durch den Tag und Nacht eine extreme Lärmbelästigung für die Bevölkerung in Amöneburg und Kastel verursacht wird,“ betonte Kessler.

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