CDU-Stadtrat Franz wird von städtischer Studie bestätigt

Die Studie „Leben in Wiesbaden 2016 – Fakten und Einstellungen zum Thema Verkehr“ des Amtes für Strategische Steuerung, Stadtforschung und Statistik habe es bestätigt: Die Entscheidung von Ordnungsdezernent Oliver Franz, das Parken auf den Wiesbadener Ringen nachts und am Wochenende zu gestatten, sei eine „goldrichtige“ Entscheidung gewesen.

Laut der Befragung wünschen sich fast zwei Drittel der repräsentativ Befragten eine Verbesserung der Parksituation in den innenstadtnahen Wohngebieten. „Mit der Freigabe einer Fahrspur zum Parken hat CDU-Dezernent Franz auf kreative Art und Weise den größten (Parkplatz-)Druck aus dem Kessel genommen und vielen Anwohnern die allabendliche Suche nach einem Parkplatz verkürzt“, zeigt sich der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion Hans-Martin Kessler von den Reaktionen der Bevölkerung bestätigt. Bemerkenswert sei außerdem auch, wie gut die zeitliche Befristung der Parkmöglichkeiten mittlerweile funktioniere.

Die Nacht- und Wochenend-Parkregelung mache deutlich, dass bei stetig steigenden Flächenansprüchen nahezu aller Verkehrsteilnehmer mehr Flexibilität in der Benutzung des öffentlichen Straßenraums geboten sei. Zum Beispiel könne künftig auch eine vermehrte Einrichtung von Einbahnstraßen dazu beitragen, mehr Flächen für Fahrradfahrer genauso wie für zusätzliche Parkmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. In einem verbesserten Radwegenetz sowie durch reduzierte Verkehrsbelastungen vor allem in Wohnstraßen sieht der CDU-Verkehrspolitiker einen doppelten Vorteil: „Mehr Fahrräder in der Stadt und weniger Parksuchverkehre durch Pkw ist eine Wohltat vor allem für die Bewohner in den hoch belasteten Innenstadtquartieren“.

Eine Abschaffung solcher Regelungen, wie es gelegentlich ideologisch diskutiert würde, erteilt der CDU-Stadtverordnete eine Absage: „Das entspricht, wie es die Umfrage bestätigt, nicht dem Wunsch der Wiesbadenerinnen und Wiesbadener“.

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