Entlarvendes Verhalten der FDP

„Es ist schockierend und entlarvend, dass sich die FDP gegen eine Bürgerbeteiligung und die derzeit laufende Bürger-befragung zum Neubau der Rhein-Main-Hallen ausspricht“, kommentierte Hans-Martin Kessler, verkehrspolitischer Sprecher der CDU Rathausfraktion das rückwärtsgewandte Verhalten der Liberalen.

„Noch ärgerlicher sind die Unterstellungen vom FDP-Kreisvorstandmitglied Claudia Hackhausen.“ Diese äußerte sich  per Presseerklärung, dass fertige Pläne für die  neuen Rhein-Main-Hallen unter der Ägide von Prof. Pös bereits ausgearbeitet worden seien und nun der Öffentlichkeit vorenthalten würden. „Das ist – wie wir heute in der Stadtverordnetenversammlung erfahren mussten – schlichtweg unwahr. Hätte es Herr Prof. Pös nicht zwei Jahre lang versäumt, den Auftrag zur Klärung des Baurechts für die in Frage kommenden Standorte zu erteilen, wären wir heuten schon ein großes Stück weiter“, wies Kessler die Vorwürfe scharf zurück.

Das Ziel der FDP sei offensichtlich die Verunsicherung der Bevölkerung. Denn mit den jetzigen Behauptungen von Pös’ Parteifreundin und den selbst gefertigten unrealistischen und frei erfundenen Bauentwürfen für die Wilhelmstraße, würden die Bürger von der FDP bewusst getäuscht. Wenn es Pläne gäbe, hätte die FDP sie zeigen müssen. Man hätte diese selbstverständlich wie alle anderen Untersuchungen und Gutachten auch im Internet transparent veröffentlicht. Nur so habe die Wiesbadener Bevölkerung die Möglichkeit, Informationen zu den beiden möglichen Standorten Friedrich-Ebert-Allee und Wilhelmstraße einzusehen und sich ein eigenes Bild zu machen.

 

„Ich hoffe, dass viele davon Gebrauch machen, sich im Internet und in der Mauritiusgalerie zu informieren und sich in den Beteiligungsprozess aktiv einbringen – auch nach der derzeit laufenden Befragung“, hofft Kessler auf ein starkes und konstruktives Engagement der Wiesbadenerinnen und Wiesbadener. Denn die CDU und ihr Koalitionspartner sind der Ansicht dass die Einbeziehung der Wiesbadener Bevölkerung in dieses städtebaulich wichtige Projekt von größter Bedeutung ist.“

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