Die Klimaschutzziele der Europäischen Union bis 2020, welche die Reduktion der Treibhausgasemissionen um 30% gegenüber 1990 vorsehen, das integrierte Energie- und Klimaschutzprogramm (IEKP), wie auch der Stadt-verordnetenbeschluss der Landeshauptstadt Wiesbaden vom 10.05 2007 zwingt zum Handeln. Neben Solarenergie, Wasser- und Windkraft ist die Biomasse hierbei ein zentraler Punkt. Dazu kommt, dass Biomasse zusammen mit Windkraft das stärkste Entwicklungspotential besitzt.

„Betrachtet man diese Fakten, ist die in der Stadtverordnetenversammlung zu beschließende Auslegung der Baupläne für das von ESWE geplante Biomassekraftwerk sehr begrüßenswert“, so der CDU-Stadtverordnete Karsten Koch. Hier haben sogar die Rathaus-Grünen sich von einem Energieversorgungsprojekte überzeugen lassen. Immerhin produziert das Kraftwerk eine ca. 8000 fach geringere Staubkonzentration oder eine ca. 6 bis 7 fach geringere Dioxinkonzentration im Abgas als im Zigarettenrauch entstehen. Diese geringen Restkonzentrationen sind vor allem der hohen Abreinigungsqualität der geplanten modernen Rachgasreinigung geschuldet. Zudem besticht das geplante Biomassekraftwerk durch einen hohen Wirkungsgrad.

„Selbst die Dezernentin Thies hat erkannt, aus welcher Richtung der politische Wind weht, spricht diese doch selbst in ihrem neuesten Video auf Wiesbaden.de vom großen Potential der Biomasse“, so Koch weiter. „Alle Seiten wünsche sich dies, auch Dank der guten Kommunikation von ESWE.“

Selbstverständlich müssen Fragen der Umweltbelastung aus der Verbrennung geklärt und alle Umweltvorschriften eingehalten werden. „Es besteht kein Zweifel daran, dass ESWE sich an alle Vorschriften hält und modernste Filtertechnik einsetzt. Daher freut sich die CDU, dass ESWE dieses Projekt angestoßen hat, und wir begleiten es mit Sympathie.“, so Koch abschließend.

 

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