Oliver Franz: „Wolfgang Nickel soll die CDU-Liste anführen“

 

„Der Wahlvorbereitungsausschuss empfiehlt den Delegierten, Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nickel auf Platz 1 der Liste zu setzen“, erklärte der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Oliver Franz. „Er ist der ‚Erste Bürger‘ unserer Stadt und soll auch unsere Liste anführen“, betonte Franz. Wolfgang Nickel werde über alle Parteigrenzen hinweg als integrer und integrierender ‚Erster Bürger‘ der Stadt anerkannt. Bei den Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern sei er bekannt und beliebt, so der Parteivorsitzende.

 

Bei der Kommunalwahl am 6. März 2016 gehe es auch darum, wer stärkste politische Kraft in der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung werde, denn nach demokratischen Gepflogenheiten stelle die jeweils stärkste Fraktion den Stadtverordnetenvorsteher. Wir wollen stärkste politische Kraft in Wiesbaden bleiben und wollen mit Wolfgang Nickel weiter den Stadtverordnetenvorsteher stellen.

 

Gleich danach folge mit dem langjährigen Fraktionsvorsitzenden Bernhard Lorenz ein weiteres Schwergewicht der Wiesbadener Union. „Bernhard Lorenz stellt aufgrund seiner langjährigen Erfahrung, seines Know-hows und seiner Durchsetzungskraft den Gestaltungsanspruch der Union im Rathaus sicher“, so Oliver Franz. Es komme nicht von Ungefähr, dass die Wiesbadener Union seit fast fünfzehn Jahren die gestaltende Kraft im Rathaus sei, dies habe auch viel mit Bernhard Lorenz zu tun.

 

Franz zeigte sich überzeugt, dass beide als schlagkräftiges Team alles mitbrächten, was der kommunalpolitische Alltag abverlange.

Auf den weiteren Plätzen folgen die Vorschläge der Vereinigungen (Junge Union, Frauen Union, Senioren Union, Mittelstandsvereinigung, Sozialausschüsse, Union der Vertriebenen und Kommunalpolitische Vereinigung) sowie der Stadtbezirksverbände. „Herausgekommen ist eine Liste, die eine gelungene Mischung aus bewährten und neuen Kräften darstellt“, so der CDU-Vorsitzende.

 

Darunter die Landtagsabgeordnete Astrid Wallmann (Platz 5), die beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Hans-Martin Kessler (4) und Claudia Spruch (3) sowie die Geschäftsführer von Rathausfraktion und Kreisverband, Dr. Sven-Uwe Schmitz (6) und Ulrich Weinerth (7).

 

Der Wahlvorbereitungsausschuss habe außerdem bewusst attraktive Plätze für junge und zum Teil noch unbekannte Nachwuchskandidaten zur Verfügung gestellt. Dies sei Ausdruck der Bereitschaft der Partei zur Fortsetzung des Erneuerungskurses, so Franz. Er verwies in diesem Zusammenhang auf den Vorsitzenden der Jungen Union Wiesbaden Manuel Denzer (9), der unter anderem als ehemaliges Vorstandsmitglied der DACHO bekannt sei, Markus Gaßner (Platz 10), ehemaliger Stadtschulsprecher und Gewinner des Wettbewerbs „Jugend debattiert“, der vor Kurzem für das drittbeste Jura-Examen in Hessen ausgezeichnet worden sei, Filiz-Mirjam Balta (20), eine erfolgreiche junge Juristin aus dem Wissenschaftsministerium mit Migrationshintergrund, Stefan Winkel (23), ehemaliger Geschäftsführer des Steuerzahlerbundes Rheinland-Pfalz, der heute im Finanzministerium arbeitet, und Sarah Weinerth (30), der Trainerin der DACHO-Stadtgarde und Tänzerin der Narrenlust Waldstraße.

 

Zudem sei es wieder gelungen, Vertreter verschiedenster Berufsgruppen zu gewinnen, darunter auch für die Union kennzeichnende selbständige Handwerker und Dienstleister sowie Angestellte aus der Privatwirtschaft, erläuterte Franz. Diese Berufsgruppen seien traditionell in der Union beheimatet und repräsentierten die Wirtschaftskompetenz der CDU.

Ausgehend von der Überlegung, dass von der Kandidatenliste der CDU zur vergangenen Kommunalwahl bis heute die Kandidaten bis Platz 36 (27 Stadtverordnete, 4 ehrenamtliche Magistratsmitglieder sowie Nachrücker für ausgeschiedene Stadtverordnete) in die Stadtverordnetenversammlung gewählt worden sind, erklärte Franz die Verhältnisse auf denersten 36 Plätzen der Kandidatenliste:

 

  • Dreizehn der vorgeschlagenen Kandidaten sind Frauen

  • Claudia Spruch (Platz 3), Astrid Wallmann (5), Dr. Doris Jentsch (8), Helga Skolik (12), Nicole Röck-Knüttel (15), Monika Mucha (17), Filiz-Mirjam Balta (20), Renate Kienast-Dittrich (21), Simone Koch (24), Sarah Weinerth (30), Sofia Karipidou (31), Maria Seibert-Gölz (33), Ingrid Reiß (35)

 

  • Acht Kandidaten sind 35 und jünger (davon zwei unter 26 Jahren)

  • Claudia Spruch (Platz 3), Astrid Wallmann (5), Manuel Denzer (9), Markus Gaßner (10), Stefan Spallek (16), Filiz-Mirjam Balta (20), Stefan Winkel (23), Sarah Weinerth (30)

 

  • Sechs Kandidaten sind 65 Jahre und älter und Rentner bzw. Pensionäre

  • Wolfgang Nickel (Platz 1), Dr. Doris Jentsch (8), Helga Skolik (12), Monika Mucha (17), Renate Kienast-Dittrich (21), Ingrid Reiß (35)

 

  • Fünf sind selbständige Unternehmer

  • Hans-Joachim Hasemann-Trutzel (Rechtsanwalt, Platz 19), Dr. Reinhard Völker (Medizinproduktevertrieb und Arzt, Platz 25), Eberhard Seidensticker (Dachdeckermeister, Platz 27), Maria Seibert-Gölz (Kommunikationswirtin / Werbeagentur, Platz 33), Martin Schmid (Finanzdienstleister, Platz 36)

Dieser Vorschlag an unsere Delegierten zeigt, dass die Union in Wiesbaden und in vielen ihrer gesellschaftlichen Strukturen fest verwurzelt ist. Mit unserer Kandidatenliste machen wir vor allem eines ganz deutlich: „Wir sind die stärkste politische Kraft in Wiesbaden und wir wollen es auch bleiben“, betonte Franz abschließend.

 

Hintergrund:

Dem Wahlvorbereitungsausschuss, wegen der Anzahl seiner Mitglieder auch „Siebener-Ausschuss“ genannt, gehören neben dem Kreisvorsitzenden Dr. Oliver Franz, die ehemalige Bundesfamilienministerin und Bundestagsabgeordnete Dr. Kristina Schröder, die beiden Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Horst Klee, die beiden Dezernenten Rose-Lore Scholz und Detlev Bendel sowie der Vorsitzende der CDU-Rathausfraktion Bernhard Lorenz an.

 

Der Wahlvorbereitungsausschuss der CDU Wiesbaden hat am vergangenen Samstag die Liste mit den Kandidatenvorschlägen für die Kommunalwahl im nächsten Jahr beschlossen. Im Anschluss an die Sitzung wurde sie an alle Delegierten der Wiesbadener CDU verschickt. Auf einem Parteitag am 20. Juli 2015 werden die Delegierten endgültig über die Kandidatenliste der CDU entscheiden.

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