Bernhard Lorenz (CDU) strebt konstruktiven Dialog an

 

Eine Demonstration seiner Unfähigkeit, eigene Aufgaben zu erkennen geschweige denn zu erfüllen, städtische Sachverhalte korrekt zu beschreiben und sich mit Lösungsvorschlägen zu Wort zu melden, nannte der Vorsitzende der CDU-Rathausfraktion Bernhard Lorenz die Äußerungen von Hochschulpräsident Detlev Reymann in der lokalen Presse.

 

Die Zusammenführung von vier Standorten zu einem Campus sei Aufgabe der Hochschule Rhein-Main, die eine Selbstverwaltungseinheit des Landes Hessen ist. Die Organe der Hochschule stehen hier in der Verantwortung. Nehmen sie diese wahr, werde die Stadt jederzeit helfen.

 

Reymann sollte zudem wissen, dass die Stadt weder beim Stadion des SV Wehen-Wiesbaden an der Berliner Straße, noch für den Aufbau der Law-School der EBS Geld zur Verfügung gestellt habe. Diese Behauptungen sind schlicht falsch. Der damalige Präsident der EBS Christopher Jahns ist seinerzeit mit vielen konstruktiven Vorschlägen auf die Stadt zugekommen und hat im Übrigen viele Millionen selbst eingeworben. Die Stadt hat lediglich einen Zuschuss an das Land zur Entwicklung der Landesimmobilie an der Moritzstraße und zur Aufwertung des Quartiers zugesagt.

 

Dass Reymann offensichtlich auch nicht in der Lage ist, eine Begrüßung seiner Studenten in einer städtischen Liegenschaft zu organisieren, spreche nicht gerade für ihn.  

 

Zum Markenkern Wiesbadens hat die Stadt vor einigen Jahren eine breite Leitbilddebatte geführt. In diese Diskussion hätte sich auch die Hochschule Rhein-Main und der seit 1994 hier lehrende Professor Reymann einbringen können. Solches würde weiter führen, als abfällige Kommentare über die eigene Stadt in Presseartikeln.

 

Nach Reymanns misslungenem Aufschlag ins Aus und der Demonstration eigener Unfähigkeit, sieht Lorenz trotzdem die Chance miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Hochschule Rhein-Main sei wichtig für den Standort Wiesbaden und städtische Gremien werden Reymann und der Hochschule auch in Zukunft die Möglichkeit geben, sich einzubringen.

Erste Gelegenheiten könnten sich bei der Verwertung des Grundstückes des August-Herrmann-Francke-Schule und der Zweitverwendung der neuen Carl-von-Ossietzky-Schule ergeben.

 

„Ich hoffe, dass nach diesem ungelenken Versuch des Hochschulpräsidenten, mit der Stadt ins Gespräch zu kommen, ein konstruktiver Dialog folgt“, so Bernhard Lorenz abschließend.

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