Auf der politischen Agenda der CDU-Rathausfraktion steht die Sanierung des maroden Helmut-Schön-Sportparks schon lange ganz oben. „Wir müssen das Stadion zukunftsfähig machen, das sind wir den Vereinen schuldig“, betont der sportpolitische Sprecher Rainer Pfeifer.

Er verweist darauf, dass der unbefriedigende Zustand schon viel zu lange zu beklagen ist. Da schon seit langem ein Konzept zur Sanierung gefordert wird, will die CDU-Fraktion, dass das Papier nun umgehend vorgelegt wird. Der Grund: Pfeifer will unbedingt, dass es mit in die Beratungen für den nächsten Doppelhaushalt 2020/2021 einfließen kann. Die Wünsche der Vereine lägen schließlich schon seit Ende 2016 auf dem Tisch.

Pfeifer betont, dass eine Sanierung des Sportparks in einem Schritt wohl eher unwahrscheinlich ist. „Wir sollten aber rasch nach der Vorlage des Konzeptes damit beginnen, den Forderungskatalog nach und nach abzuarbeiten und die notwendigen Mittel bereitstellen.“ Der aktuelle Etat enthalte bereits die Kosten für die gesamte Planung. Wenn in der Politik und unter den Vereinen Einigkeit darüber herrscht, wie der Sportpark schließlich aussehen soll und mit welchen Kosten insgesamt zu rechnen ist, könne mit den Arbeiten begonnen werden. Denkbar wäre, in einem ersten Schritt die Laufbahn von sechs auf acht Bahnen auszubauen. „Dann könnten im Sportpark nationale und internationale Wettbewerbe stattfinden“, betont Pfeifer. Er verweist darauf, dass der bereits beschlossene Abbruch und der Neubau der benachbarten Sporthalle an der Wettiner Straße fester Bestandteil des Gesamtkonzeptes ist.

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