Der mangelnde Zuspruch zum Bürgerbegehren gegen die geplante Neugestaltung am Platz der deutschen Einheit sei ein deutliches Zeichen der Wiesba-denerinnen und Wiesbadener und ein großer Gewinn für die Landeshauptstadt sowie den Wiesbadener Schul- und Vereinssport. Von 20.000 benötigten Unterschriften sind lediglich 3.000 erreicht worden. Nun sei offenkundig, dass die vermeintliche Bürgerinitiative weder die Meinung der Menschen im Westend noch die der Stadt Wiesbaden repräsentiere.

„Diese Kampagne war von Beginn an nichts anderes als Wahlkampfgeschrei der Linksextremen und rein politisch destruktiv motiviert gewesen, da es sich bei dem Initiatoren-Trio ausschließlich um Parlamentskandidaten der Linken Liste handelt“, erklärt Hans-Martin Kessler, planungspolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion. Es sei zwar sehr bedauerlich, dass sich die Bürgerliste ebenfalls vor den linksextremen Karren hat spannen lassen, genützt habe dies zum Glück aber auch nichts, so Kessler weiter.

Selbst unwahre und abwegige Argumentationen der Projektgegner haben bei den Menschen nicht verfangen. Es werden keine Gelder von Vereinen abgezogen und verbaut. Das unterstellte Ende der kostenfreien Vereinsnutzung städtischer Sportanlagen sei eine bösartige Erfindung der Verhinderer. Solche Behauptungen sind absurd.

„Jetzt ist es höchste Zeit, dass das unter Federführung von Oberbürgermeister Dr. Müller sehr gut vorbereitete Projekt – trotz aller bisherigen Widrigkeiten – endlich umgesetzt werden kann“, schildert der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Hans-Martin Kessler optimistisch.

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