Qualifizierte Mitarbeiter müssen umworben und gehalten werden

 

„Die Stadtverwaltung verliert in den nächsten Jahren viele qualifizierte Mitarbeiter.“ Das entnimmt der beschäftigungspolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion, Dr. Hans-Achim Michna, einer Antwort des Magistrats zum Thema Rente mit 63. Nach dieser Antwort müsse die Stadt bis 2019 mit mindestens 58 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern rechnen, die die Verwaltung vorzeitig in Richtung Ruhestand verlassen. Da die Erfassung allerdings nicht einfach sei, müsse man mit noch höheren Zahlen rechnen. In den letzten zehn Jahren sind bereits 444 Mitarbeiter vor Erreichen des 63. Lebensjahres aus dem städtischen Dienst ausgeschieden. 

 

Nicht vergessen dürfe man darüber hinaus den regulären Personalabgang durch das Erreichen des Rentenalters. „Laut einer städtischen Prognose werden in der Kernverwaltung bis 2025 etwa 1260 der über 3900 Mitarbeiter in den Ruhestand gehen“, erläutert Hans-Achim Michna. Diesen Kompetenzverlust müsse man weiter beobachten und zeitnah Gegenmaßnahmen einleiten. „Qualifizierte Mitarbeiter sind das Herzstück einer leistungsfähigen Stadtverwaltung. Die Stadt muss daher attraktiv sein für junge und motivierte Menschen“, so der Beschäftigungspolitiker.

 

Gleichzeitig lohne es sich darüber nachzudenken, wie man etabliertes Personal auch über das Rentenalter hinaus behalten könne. Vor allem in Ämtern, in denen ein Großteil der Beschäftigten wegfallen würde, müsse diese Option in Betracht gezogen werden. „Ich bin mir aber sicher, dass wir gemeinsam kreative Lösungswege finden werden“, so Hans-Achim Michna abschließend.    

 

 

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