Der sozialpolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion Wolfgang Gores zeigt sich überrascht über die Entscheidung der Bauaufsicht, dass sich die am Weidenborn vorgesehenen Wohnungen angeblich nicht einfügen würden.

„In direkter Nachbarschaft befindet sich schon Wohnbebauung und vor kurzem wurden in der Umgebung weitere Wohnungen errichtet“, führt Wolfgang Gores an. „Von daher kann ich weder die Begründung, dass sich die Gebäude nicht einfügen würden, noch den Hinweis auf angeblich zu viel Lärm nachvollziehen. Wie können die direkten Nachbarn weniger belastet sein?“, fragt sich Gores.

„Die 54 sozial geförderten Wohnungen werden dringend benötigt. Es kann auf der einen Seite nicht ständig über mangelnden bezahlbaren Wohnraum geklagt werden und dann lehnt die Bauaufsicht den Antrag ab“, zeigt sich der Stadtverordnete enttäuscht. Wolfgang Gores begrüßt die Ankündigung der GWW Widerspruch zu erheben. „Alle sind sich einig, dass geförderter Wohnungsbau dringend benötigt wird. Was nützt es, wenn Bund und Land die Verfahren erleichtern und beschleunigen und hier die Behörde mehr verhindert als genehmigt.“

Die Rathaus-Kooperation hatte es sich zum Ziel gesetzt 1.200 Wohnungen pro Jahr zu genehmigen.

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