Gegen Pläne, auf dem nicht mehr genutzten Schulhof der ehemaligen Freiherr-vom-Stein-Schule gleich neben dem alten Feuerwehrturm ein Parkhaus mit 500 Plätzen zu errichten, spricht sich der Biebricher CDU-Stadtverordnete Wolfgang Gores aus. Er verweist darauf, dass auf diesem Areal stattdessen ein Bürgersaal sowie Abteilungen des Sozialamtes und Parkplätze entstehen sollen. „Dieses Vorhaben könnte durch das Parkhaus-Projekt verzögert oder sogar komplett gefährdet werden“, befürchtet Gores. Der stellvertretende Vorsitzende der Rathausfraktion betont weiter, dass der denkmalgeschützte alte Feuerwehrturm im Weg stehen dürfte. „Wenn der marode Turm entgegen unseres Wunsches nicht abgebrochen werden darf, ist dort ohnehin kein Platz für ein neues Parkhaus.“ Gores fordert stattdessen einen Masterplan für den gesamten Stadtteil, der alle Straßen, Geh- und Fahrradwege sowie die Parkplätze berücksichtigt.
„Der Bau eines neuen Parkhauses in Biebrich ist aber grundsätzlich keine schlechte Idee“, gibt Hans-Joachim Hasemann-Trutzel zu bedenken. Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion betont allerdings, dass die Standortsuche mit aller Akribie und Sorgfalt zu erfolgen habe. „Denn mit dem richtigen Standort steht und fällt die Akzeptanz eines neuen Parkhauses.“ Er regt an, dass ein solches Parkhaus im zeitlichen und räumlichen Zusammenhang mit dem Bau der Galatea-Anlage erfolgen sollte. „Wenn die Parkmöglichkeiten zu weit vom Zentrum entfernt sind, nutzt sie keiner und sie tragen nicht zur Verbesserung der angespannten Verkehrs- und Parksituation bei.“
Der Biebricher Wolfgang Gores verweist auf den Willen der Mehrheit der Bevölkerung und des Ortsbeirates. „Gewünscht wird der Abbruch des alten Turmes sowie der Bau des Bürgersaales, der Büros und der Parkplätze.“

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