„Ich halte Wolfgang Nickel für den mit Abstand besten Kandidaten für das herausgehobene Amt des Stadtverordnetenvorstehers. Er hat seine Integrität und seine Qualifikation für dieses Amt in den vergangenen Jahren deutlich bewiesen und sein persönliches Wahlergebnis von knapp 35.000 Stimmen stehen für sich", ist der CDU-Vorsitzende Oliver Franz überzeugt. „In vielen Gesprächen nach der Kommunalwahl wurde ich angesprochen, dass sich die Menschen „ihren Wolfgang" wieder als Stadtverordnetenvorsteher wünschen. Außerdem fand dieses Stimmungsbild zuletzt auch in den zahlreichen Leserbriefen der Lokalpresse und in den sozialen Netzwerken ihren Ausdruck.

Die CDU stelle durch den Fraktionszusammenschluss mit der Bürgerliste Wiesbaden (BLW) und den Freien Wählern (FW) mittlerweile auch die stärkste Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung und könne sich auf die parlamentarische Gepflogenheit berufen, dass die stärkste Fraktion und nicht die stärkste Partei das Amt des Stadtverordnetenvorstehers besetze. So auch nachzulesen auf der Website der Landeshauptstadt Wiesbaden: „Nach parlamentarischem Brauch in Wiesbaden stellt die größte Fraktion den Stadtverordnetenvorsteher."

„Um Schaden von der Stadt, dem Amt und den beiden Kandidaten abzuwenden, hält die CDU den im Wiesbadener Kurier vom heutigen Tage formulierten Vorschlag für bedenkenswert, die Amtszeit des Stadtverordnetenvorstehers mit der SPD zu teilen", zeigt sich der CDU-Parteivorsitzende kompromissbereit. „Darüber sollten im Interesse einer breiten Akzeptanz des ersten Bürgers der Stadt alle in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien und Gruppierungen ernsthaft nachdenken", so Franz abschließend.

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