„Jedes Jahr, in dem keine vollwertigen Pflegeschnitte durchgeführt werden, nehmen die Bäume unserer Streuobstwiesen weiter irreparablen Schaden. Da das Programm zur Förderung der Nutzung und Pflege von Streuobstwiesen, sowie zur Förderung von Artenschutzmaßnahmen von allen Beteiligten sehr gut angenommen wurde, macht sich die CDU für eine Fortführung des Projektes zur Nutzung und Pflege von Streuobstwiesen stark.“, so Gerhard Sommer, CDU Stadtverordneter der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Im Ergebnis unterstützt die Landeshauptstadt Wiesbaden den Erhalt dieses Kulturgutes mit weiteren 50.000 Euro.

„Die CDU hat hier klar der Ge-fahr eines Zusammenbruchs der Altbestände entgegengewirkt.“ so Sommer weiter.

„Die Streuobstwiesenlandschaft besitzen eine entscheidende Habitatstruktur für gefährdete Tierarten und eine ungeheure Artenvielfalt. Der Schutz von bedrohten Spezies wie Turmfalke, Fledermaus und Äskulapnatter findet hier Beachtung. Auch den Möglichkeiten einen Raum für Erholungssuchende und sportliche Aktivitäten zu schaffen, ist Sorge getragen worden. Daher ist uns dieses Projekt so wichtig.“ erklärt der CDU-Politiker und Medenbacher Ortsvorsteher.

„Auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist das Handeln sinnvoll, um diesen weichen Standortfaktor für die Wirtschaft zu sichern. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sind hier tätig, die sowohl die lokalen Apfelsorten - unser biologi-sches Erbe – pflegen, als auch innovativ tätigt sind, wie zum Beispiel mit dem Wiesbadener Apfel-Prosecco.“, so Gerhard Sommer.

„In den letzten Jahren hat die Stadt die Neuanpflanzung von über 90 fast schon vergessenen Baumsorten gefördert und den Streuobstwiesenkreis Wiesbaden e. V. bei der An-pflanzung und Katalogisierung unterstützt. Der Verein betreut mit großem Erfolg die Streuobstwiesen im Nassauer Land und gibt Wanderkarten mit interessanten Tipps und Hinweisen zu den Sehenswürdigkeiten und Attraktion entlang der „Streuobstroute Nassauer Land“ heraus.

In Medenbach wurde ein großer Sortengarten angelegt in dem sich Interessierte über die verschiedenen Sorten, deren Herkunft und Besonderheiten informieren können“, berichtet Sommer abschließend.

 

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