Kessler: Chance nutzen

 

„Der Neubau der RMH ist das größte Innenstadt-Bauprojekt der Landeshauptstadt Wiesbaden dieses Jahrzehnts,“ sagte Hans-Martin Kessler, planungspolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion, bei der Begründung des Antrags zum Vorplatz der Rhein-Main-Hallen in der Stadtverordnetenversammlung.

Die KOA sei davon überzeugt, dass der Neubau der RMH unter der Leitung der TriWiCon und Detlev Bendel eine Erfolgsgeschichte werde. Denn vieles von dem, was in Wiesbaden an gesellschaftlichem und kulturellem Leben stattfinde, hänge erheblich vom Erfolg dieses neuen Kongresszentrums ab.

„Ich bin sicher, dass wissen nicht nur die Hotellerie, die Gastronomie oder der Einzelhandel, das weiß natürlich auch das gesamte an diesem Großprojekt beteiligte Team, das nach meiner Einschätzung mit höchster Motivation an diesem Erfolg intensiv arbeitet,“ sagte Kessler.

Der Erfolg der neuen RMH für die gesamte Stadt sei auch einer der wesentlichen Gründe, warum man sehr frühzeitig vorschlage, dass auch das nähere Umfeld der neuen RMH eine sinnvolle und nützliche Aufwertung erfahren solle. Und natürlich seien bei einer solchen Gesamtplanung alle mittelbar oder unmittelbar davon Betroffenen einzubinden.

„Und da haben wir eine  riesige Chance. Eine Chance, die wir in diesem Jahr selbst geschaffen haben. Weil schräg gegenüber ein städtebaulich verwaistes Parkplatz-Grundstück jetzt komplett neu entwickelt wird – entwickelt mit neuem Leben, entwickelt mit neuem Wohnen, entwickelt auch im öffentlichen Interesse,“ betonte Kessler.

Zu dieser Chance geselle sich die Hoffnung, dass mittlerweile auch das Land Hessen erkannt habe, dass es dem Landesmuseum gut anstehen würde, etwas repräsentativer seine Gäste vor dem Gebäude empfangen zu können. Und nicht nur die vernagelten Arkaden hoffentlich wieder bald geöffnet werden, sondern der gesamte Vorplatzbereich eine andere, eine neue Qualität erhalte.

Und wenn sich diese Hauptakteure, gemeinsam mit entsprechenden Fachplanern, sowie der Politik und der Bevölkerung gemeinsam Gedanken machen, was man aus diesem riesigen Areal zwischen diesen markanten Standorten für städtebauliche und räumliche Beziehungen herstellen könne, dann würden wir nicht nur das im Jahre 2018 führende Kongresszentrum in Deutschland eröffnen können, sondern hätten auch eine Aufwertung von heute fast ausschließlich verkehrlich genutzter Flächen zur Attraktivierung des bedeutendsten Eingangsportals zur Innenstadt: Deutschlands modernstes und führendes Kongress- und Veranstaltungszentrum mit einem Kulturangebot und Lebensangebot drum herum, was kein anderer Standort in diesem Land zu bieten hat.

„Daher fordere ich die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener dazu auf, sich an diesem Prozess aktiv zu beteiligen und nach vorne zu schauen, wie wir unsere Potenziale an diesem wichtigen Ort künftig noch besser nutzen können,“ schloss Kessler.

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