"Die von Stadtrat Andreas Kowol geplante Rücknahme des temporären Parkens am 2. Ring ist nichts anders als blinder Aktionismus“, kritisiert der Vorsitzende der CDU Wiesbaden die angekündigte Maßnahme des Umweltdezernenten. „Das angebliche Ziel, nämlich die Verbesserung des Verkehrsflusses, kann auf diese Weise nicht erreicht werden", so Dr. Franz weiter.

Das Programm der Parkraumoptimierung sei 2015 eingeführt worden, um Straßenflächen, die zu Stoßzeiten den fließenden Verkehr aufnehmen müssen, in verkehrsärmeren Zeiten als Parkraum zu nutzen. Vorhandene Flächen seien effektiver genutzt worden, so der CDU-Vorsitzende. Auf diese Weise seien am 2. Ring rund 250 temporäre Parkflächen geschaffen worden, ohne dass dafür auch nur ein Quadratmeter Grünfläche verbraucht worden wäre. „Für die Anwohner war das eine ganz wichtige Erleichterung“, betont Dr. Franz.

Um sicherzustellen, dass mit dem Einsetzen des Berufsverkehrs wieder alle Fahrspuren frei sind, habe die Stadtpolizei, die damals noch für die Verkehrsüberwachung zuständig war, regelmäßig Kontrollen durchgeführt. "Wenn es nun zutrifft, dass jeden Morgen nach 7 Uhr noch zehn bis 20 Fahrzeuge dort im Halteverbot stehen, dann stellt sich die Frage, ob die dem Umweltdezernent Kowol unterstellte Kommunale Verkehrspolizei im gebotenen Umfang kontrolliert", sagt Dr. Franz.

Dass es sinnvoll sei, wenn der Verkehr ungehindert fließe, sei eine Binsenweisheit. Ob es aber zu den Zeiten, in denen das Parken am 2. Ring erlaubt sei, nämlich nachts, sowie samstags und sonntags, überhaupt zu Behinderungen des Verkehrsflusses komme, sei doch sehr zweifelhaft, mutmaßt der CDU-Vorsitzende. "Ich vermute, dass hier grüne Ideologie auf dem Rücken der Anwohner ausgetragen wird", so Dr. Franz abschließend.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Ihr Ansprechpartner